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Schacht-Audorf : Hier wird die Dorfkultur noch gepflegt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Renovierung des Schacht-Audorfer Museums ist abgeschlossen.

Mit einer kleinen Feierstunde wurde der Abschluss der Renovierung des Dorfmuseums gewürdigt. „Durch Fleiß und liebevolle Kleinarbeit wird das dörfliche Kulturerbe erhalten.“ Mit diesem Worten würdigte Bürgermeister Eckard Reese das Engagement des Heimatvereins, der seit 15 Jahren Träger der Einrichtung ist.

Als das Verwaltungsgebäude in der Kieler Straße 1990 gebaut wurde, fand die kleine Museumssammlung zunächst einen Platz im Keller. 1999 zogen die Exponate in einen Dachraum um. In diesem Jahr übernahm der neu gegründete Heimatverein die Trägerschaft für das Dorfmuseum, das 2000 einen weiteren Ausstellungsraum im Dachgeschoss beziehen konnte.

„Die Ausstellung wächst immer noch, aber für große Objekte haben wir kaum noch Platz“, schilderte Erwin Nöhren, 1. Vorsitzender des Heimatvereins, die räumliche Situation. Durch drei Glasvitrinen können Sammlungsstücke jetzt besser präsentiert werden. Die hochwertigen Vitrinen hat der Geschäftsmann Peter Althaus gespendet. Weitere Unterstützung erhielt das Museum durch den Schacht-Audorfer Malermeister Dirk Leege, der die Renovierung der Wände und Decken übernahm.

Als „Aufgabe für die Zukunft“ bezeichnete Rolf Beth vom Heimatverein die Digitalisierung von 6000 Fotos, die im Keller lagern. Zusätzlich warten etwa 30000 Schwarzweiß-Negative auf die Erfassung. „Die Negative, darunter viele von der Krögerwerft, stammen von dem Dorffotografen Stephan Gaspar“, erklärte Beth. Bei der Digitalisierung im Rahmen des Museumsverbundes „Digicult“ wird der Heimatverein von einer Hilfskraft unterstützt, die von der Gemeinde bezahlt wird. „Die Gemeindevertretung steht zu dem Museum und unterstützt diejenigen, die sich hier ehrenamtlich engagieren“, betonte Reese.

Beim Dorfstraßenfest am 5. Juli wird der Heimatverein Fotos mit Ansichten von „Straßen – damals und heute“ präsentieren. Bei der Aktion Ferienspaß steht am 17. Juli „Waschen wie bei Oma“ auf dem Programm.

Das Dorfmuseum ist jeden Dienstag von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Für Gruppen werden gesonderte Führungen auf Anfrage bei der Gemeinde angeboten.

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