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HG OKT will den Platz an der Sonne verteidigen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit dem 25:21-Erfolg bei der HSG Hannover-Badenstedt hat sich die HG OKT am vergangenen Wochenende an die Tabellenspitze der 3. Handball-Liga der Frauen gesetzt. Den „Platz an der Sonne“ wollen die Schützlinge von Trainer Vagn Hansen nun nicht mehr so schnell hergeben. Doch bereits am Sonnabend droht Gefahr, wenn der VfL Oldenburg II in die Kropper Geestlandhalle kommt. Anpfiff ist um 17.30 Uhr. „Das ist ein ganz schwerer Brocken“, sagt Hansen respektvoll.

Die Oldenburger Bundesliga-Reserve hat sich in den vergangenen Jahren stets in der Spitzengruppe der 3. Liga etabliert. Und auch in dieser Spielzeit gehört der VfL wieder zu den Topteams. „Oldenburg steht zwar nur auf Rang fünf, hat aber gerade einmal einen Minuszähler mehr als wir“, sagt Hansen mit Blick auf die Tabelle, in der es vor allem an der Spitze sehr eng zugeht. Nach wie vor gehören die Niedersachsen mit zu den Teams, die im Kampf um den Titel ganz vorne erwartet werden.

Da die Bundesliga wegen der bevorstehenden Weltmeisterschaft pausiert und auch die weibliche Jugend A des VfL nicht spielt, ist damit zu rechnen, dass die VfL-Reserve Unterstützung erhält. Die Oldenburgerinnen können ihre U 23-Spielerinnen ebenso einsetzen wie die Nachwuchsspielerinnen. Aber auch in der stark verjüngten zweiten Mannschaft stehen einige interessante Spielerinnen, so wie die bundesligaerfahrenen Kim Balthasar, Ilka Zwick oder Griet Prante. Zudem kommt es für einige Spielerinnen der HG OKT zum Aufeinandertreffen mit ihrer früheren Mitspielerin Jenny Behrens, die vor eineinhalb Jahren zum VfL Oldenburg wechselte. „Sie hat eine großen Sprung nach vorne gemacht“, bestätigte auch HG-Trainer Vagn Hansen nach dem Videostudium. Auf sie wird seine Deckung aufpassen müssen, sie gehört mit zu den Goalgetterinnen der Gäste. Beim jüngsten 29:18-Erfolg über den Rostocker HC erzielte die Ex-Owschlagerin fünf Tore.

Derweil kann auch Hansen personell aus dem Vollen schöpfen. „Die Verletzung von Franziska Peters hat sich als nicht so schwer herausgestellt“, konnte der Coach die Rückraumspielerin unter der Woche schon wieder im Training begrüßen. Alle anderen Spielerinnen sind ebenfalls, bis auf kleine Wehwehchen, wieder fit, und brennen darauf, die Tabellenführung vor heimischer Kulisse zu verteidigen.

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