Hertie-Verhandlungen auf der Zielgeraden

shz.de von
12. Januar 2015, 17:04 Uhr

Die Zukunft der Hertie-Ruine am Altstädter Markt bleibt ungewiss. „Es gibt noch keine Entscheidung, aber wir sind dabei, eine herbeizuführen“, sagte Sebastian Mogos-Lindemann von CR Investment Management aus Berlin, dem Verwalter der ungenutzten Immobilie. Nach LZ-Informationen könnte es noch in dieser Woche zu einem Verkauf des Gebäudes kommen. Wie berichtet, wollen zwei Unternehmen das ehemalige Kaufhaus abreißen lassen, um es durch einen Neubau zu ersetzen. Bei einem Bieter soll es sich um die Albrecht Vermögensverwaltung (AVW) handeln, die bereits die Schiffbrückengalerie mit realisiert hat. AVW hält sich bedeckt, Sprecher Dirsko von Pfeil bestätigte nur ein generelles Interesse an den leerstehenden Hertie-Häusern in Schleswig-Holstein. Möglicherweise erwirbt AVW die ehemaligen Hertie-Häuser in Rendsburg und Schleswig im Paket. Der andere Interessent ist ein Kaufmann aus der Region. Er will nur noch das Erdgeschoss als Geschäftsflächen nutzen, darüber sind Praxen und hochwertige Wohnungen vorgesehen. Im Keller soll nach seinen Plänen eine Tiefgarage entstehen.

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