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Neue Spielgeräte : Herderschule: Klettergeräte und mehr Sicherheit

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Über neue Klettergeräte können sich die Schüler der Rendsburger Herderschule freuen. 21 000 Euro wurden für mehr Bewegung investiert. Die Durchfahrt zur Sporthalle wird während der Unterrichtszeit künftig gesperrt.

Sie konnten es gar nicht erwarten: Kaum hatte die Bläserklasse 6b ihr Ständchen beendet und die Arbeiter die schützenden Zäune entfernt, stürzten sich 50 Fünftklässler auf das neue Spielgerät auf dem Pausenhof. Ein erster und ernsthafter Belastungstest für den so genannten Niederflur-Seilgarten, der die alten und defekten Spielgeräte ab sofort ersetzt. „Die Schüler können nun balancieren, klettern und hangeln. Das schafft Bewegung, schult die Koordination und ist viel besser, als herumzustehen und das Ende der Pause abzuwarten“, freute sich Schulleiter Dieter Anders.

Insgesamt 21 000 Euro hat das überdimensionale Klettergerüst gekostet, 15 000 steuerte die Stadt bei die Eltern beteiligten sich mit 6000 Euro. Bürgermeister-Stellvertreterin Annegret Bruhns gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass die Kinder durch das neue Gerät in den Pausen den Kopf für weiteren Unterricht frei bekommen können. Das moderne Klettergerüst wurde aus Sicherheitsgründen zwei Meter tief im Boden verankert, eine dicke Sandschicht soll eventuelle Stürze abmildern.

Abgeschlossen ist die Schulhofgestaltung der Herderschule damit allerdings nicht, wie Anders erläuterte. Nach Eröffnung der neuen Klassenräume auf dem Gelände der ehemaligen Eiderkaserne wurden die Container auf dem Hof, die zum Unterricht genutzt wurden, überflüssig. An ihrer Stelle sollen nun Parkplätze eingerichtet werden. Der Weg über den Pausenhof zur Sporthalle wird im Gegenzug durch Poller gesperrt. „Wir wollen auf diese Weise ein Stück mehr Sicherheit für unsere Schülerinnen und Schüler schaffen“, erklärte Dieter Anders. „Ein Verbotsschild reicht nicht aus, wie wir erfahren mussten.“ Es sei in der Vergangenheit immer wieder vorgekommen, dass Autos zwischen Schulhof und Sportplatz fuhren, der in den Pausen ebenfalls stark frequentiert wird. Diese Gefahr wird nun durch die Sperrung gebannt. Zu Sportveranstaltungen am Wochenende und abends ist die Halle nach wie vor auch per Pkw zu erreichen.

Ursprünglich war einmal geplant, dass neue Klettergerüst am ehemaligen Stabsgebäude zu errichten. Doch da gibt es ein Problem: Im Gebäude findet zwar Unterricht statt, der Zuschnitt des Außengeländes ist aber noch nicht geklärt. Demnächst soll sich über einen Wettbewerb herausstellen, wie die ehemalige Kaserne aussehen soll. Erst danach ist sicher, wie es rund um diesen Teil der Schule weitergeht.

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erstellt am 18.Sep.2013 | 06:15 Uhr

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