zur Navigation springen
Landeszeitung

18. Dezember 2017 | 04:34 Uhr

Helmut Simon verlässt die Aukrugschule

vom

shz.de von
erstellt am 03.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Aukrug | Schulleiter Helmut Simon verlässt zum 1. August die Aukrugschule. Er wird nach eigenen Angaben "an eine Schule versetzt, die seiner Qualifikation entspricht". Simon übernahm vor rund 14 Jahren die Leitung der Grund- und Hauptschule. Doch die Hauptschule wurde mit der Schulreform 2007 vom Kultusministerium zum Auslaufmodell erklärt. Bereits ein Jahr später wurden keine Fünftklässler mehr eingeschult. Die Schüler wechselten nach Hohenwestedt und Neumünster. Für den Schulleiter fielen damit viele Anforderungen weg.

Rückblickend sprach der Schulleiter von einer konstruktiven Zusammenarbeit mit den politischen Vertretern der Kommune. "Sie war geprägt von sachlich fundierten Entscheidungen, die es uns ermöglichten, vieles zu bewegen", sagte Simon. Als Grundschulstandort sei Aukrug mit seinen 240 Schülern langfristig gesichert, der Schulbetrieb laufe gut.

Bürgermeister Nils Kuhnke betonte, dass die Gemeinde in Kiel darauf drängen wird, die frei werdende Stelle schnell wieder zu besetzen. Kuhnke bedauerte den Weggang des Schulleiters.

Auch die Kita-Leiterin Heike Staben-Söth, deren Einrichtung am Ziegeleiweg in unmittelbarer Nachbarschaft liegt und mit der Schule über einen Kooperationsvertrag verbunden ist, sprach vom "traurigen Ende einer über Jahre gewachsenen, hoch qualifizierten Zusammenarbeit".

In der Kita werden zurzeit 160 Mädchen und Jungen in acht altersgemischten Gruppen betreut. Das Haus ist voll belegt. Eine Elternbefragung brachte eine deutliche Mehrheit für eine Verlängerung der Öffnungszeit am Nachmittag um zwei Stunden bis 18 Uhr. Der Fachausschuss hat sich einvernehmlich dafür ausgesprochen. Die Entscheidung liegt jetzt bei der Gemeindevertretung, die dann auch über eine neue Gebührensatzung beschließen wird.

Darüber hinaus beinhaltet die angestrebte Neufassung der Gebührensatzung, dass Eltern, die ihre Kinder bis 18 Uhr nicht pünktlich abholen, die Kosten deckende Gebühr ohne den Zuschussanteil der Gemeinde zahlen sollen. "Kinder werden manchmal 30 Minuten später abgeholt. Trotz mehrfacher Ermahnungen kommt es immer häufiger vor", sagte die Kita-Leiterin.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen