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DRK-Versammlung : Helfer bis an ihre Grenzen belastet

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

DRK-Kreisversammlung: Vorsitzende Inge Schade wiedergewählt. Schwerpunkt der Arbeit sollen Kinderhilfsfonds und Krebshilfe sein.

Inge Schade machte in der Kreisversammlung des Deutschen Roten Kreuzes deutlich, dass die DRK-Bereitschaften aus dem Kreis in der Erstaufnahmeeinrichtung in Rendsburg „bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit“ geholfen haben. Zeitweise seien dort zusätzlich drei hauptamtliche Mitarbeiter im Einsatz gewesen.

„Es gibt immer noch sehr viel ehrenamtliche Unterstützung“, stellte Schade fest. Das zeige sich auch an der großen Bereitschaft, im „Team SH“ mitzuwirken. 1800 Helfer haben sich ihr zufolge auf den Aufruf des Landesverbands gemeldet. „Man muss dafür kein DRK-Mitglied sein, ist aber bei den Einsätzen über uns versichert“, machte Schade deutlich.

Inge Schade bleibt Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Rendsburg-Eckernförde. Während der Versammlung in Rendsburg wurde die Nindorferin in ihre zweite Amtszeit gewählt. Ebenso einstimmig bestätigten die Delegierten die Stellvertreterinnen Renate Bockisch aus Ascheffel und Hannelore Dittmer aus Rendsburg in ihren Ämtern. Weitere Ergebnisse der Wahlen: Schatzmeister Bernd Jäger, Kreisverbandsarzt Roland Meese, Leiterin der Sozialarbeit Katrin Büchler, Beisitzer Winfried Rusch, Dr. Markus Göldner, Dr. Peter Froese und Roland Meese. Edgar Kunst wurde nach acht Jahren als Beisitzer verabschiedet. Torsten Geerdts, Vorsitzender des DRK-Landesverbandes, betonte, dass sich das DRK weiter dafür einsetzen werde, dass jeder Flüchtling ein Dach über dem Kopf, Kleidung und Verpflegung bekomme.

Der Kreisvorstand will seinen Kinderhilfsfonds verstärkt vorstellen. „Wir wissen, dass Bedarf besteht. Es könnte mehr angefordert werden“, so Schade. Wenn zunehmend Flüchtlingskinder in Kitas und Schulen kommen, werde die Nachfrage nach Unterstützung aus dem Fonds sicherlich steigen, sagte Dittmer. „Wir sind dafür gerüstet.“ Auch die finanzielle Hilfe für Krebskranke und ihre Familien soll mehr in den Blickpunkt gerückt werden. Der Kreisverband kann dabei auf den „Hans-Klaus und Henny Solterbeck Fonds“ zurückgreifen.

Informationen zum „Team SH“ gibt es unter www.drk-sh.de oder unter Tel. 0431/5707707.

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