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Schulwechsel : „Hela“ erhält das größte Stück vom Kuchen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Künftige Fünftklässler: er demographische Wandel wird an weiterführenden Schulen in Rendsburg und Umgebung spürbar.

shz.de von
erstellt am 02.Apr.2014 | 12:43 Uhr

Die Helene-Lange-Schule ist wieder die Nummer 1. Zumindest bei den Anmeldungen für die neuen Fünftklässler steht die „Hela“ ganz oben. 136 Kinder werden dort im kommenden Schuljahr die Schulbank drücken. Das sind 45 Anmeldungen mehr als im vergangenen Jahr. Insgesamt macht sich jedoch auch in den Schulen im Raum Rendsburg der demographische Wandel bemerkbar. An den weiterführenden Schulen rücken im nächsten Schuljahr insgesamt 677 Kinder in die fünften Klassen auf. Ein Jahr zuvor waren es hingegen noch 768. „Wir sind mit der Zahl zufrieden – aber der Kuchen ist insgesamt kleiner geworden“, betont Berthold Kayma, Direktor der Helene-Lange-Schule. Den Aufschwung in Sachen Anmeldezahlen versucht er gar nicht erst zu erklären. „Denn das ist jetzt wieder eher der Bereich, in dem wir uns sonst bewegen. Vielmehr waren die nur 91 Anmeldungen im Vorjahr ein Knick nach unten.“ Ansonsten habe seine Schule immer Anmeldezahlen von über 145 erreicht, mehr Platz ist an der „Hela“ nicht. „Damals haben wir den Eltern gesagt, dass es sein kann, dass wir ihr Kind ablehnen müssen“, erklärt Kayma die geringe Zahl im vergangenen Jahr.

Wesentlich weniger Fünftklässler als noch im Jahr 2013 wird Direktor Dieter Anders an der benachbarten Herderschule begrüßen können. Dort sind es nun nur noch 79, im Vorjahr waren es noch 136. „Natürlich wäre es schön, wenn wir ein paar Schülerinnen und Schüler mehr bekommen würden.“ Genaue Gründe für den starken Rückgang kennt Anders nicht. „Wenn sich zwei Schulen ein Einzugsgebiet teilen – so wie wir und die Helene-Lange-Schule – dann gibt es immer mal Schwankungen. Die Frage, wer wo die fünfte Klasse besucht, wird auf den Schulhöfen der Grundschulen entschieden.“

Das dritte Rendsburger Gymnasium muss ebenfalls ein leichtes Minus hinnehmen. Am Gymnasium Kronwerk gab es 77 Anmeldungen. 92 waren es vor einem Jahr.

Unter den Gemeinschaftsschulen der Umgebung macht die Christian-Timm-Schule das Rennen. Dort mussten sogar 20 kommende Fünftklässler aus Platzgründen abgelehnt werden. Insgesamt werden 96 Schüler die Schule an der Kieler Straße besuchen. Zwölf davon gelten als Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die doppelt in die Statistik eingehen (daher 108 Anmeldungen). Um mehr als die Hälfte sank die Anmeldezahl bei der Schule Altstadt. Dort wird es nur noch zwei fünfte Klassen mit insgesamt 33 Schülern geben.

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