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Entscheidung vertagt : Heizungsfrage zurück an den Ausschuss

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Schulverband Hademarschen und Todenbüttel vertagt die Entscheidungen über die Beheizung der Schule in Hademarschen und über einen Wetterschutz am Eingang der Sporthalle. Beide Tagesordnungspunkte wurden zurück an den Bauausschuss verwiesen.

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2013 | 06:26 Uhr

Fernwärme mit Biogas oder Blockheizkraftwerk (BHKW)? Die Wärmeversorgung am Schulstandort Hanerau-Hademarschen war erneut Thema in der jüngsten Sitzung des Schulverbands Hanerau-Hademarschen und Todenbüttel und bedarf noch weiterer Beratung. Für beide Varianten liegen Angebote und Gutachten vor, die bereits im Bauausschuss diskutiert wurden. Dort einigte man sich darauf, dass die Fernwärmelieferung nur für die Sporthalle interessant sei, da deren Heizungsanlage 37 Jahre alt ist. Die Schulheizungsanlage hingegen sei mit ihren zehn Jahren noch in einem guten Zustand. Lediglich die Wärmeverteilung im Gebäude sei sanierungsbedürftig, heißt es in dem Sitzungs-Protokoll des Bauausschusses. Deshalb wolle man den Vorschlag über den Einbau einer BHKW-Anlage zur Strom- und Wärmeerzeugung weiter verfolgen.

Einen Tag vor der Schulverbandssitzung reichte die Unternehmensberatungsgesellschaft Treurat und Partner kurzfristig ein Zusatzangebot zu ihrem Fernwärme-Liefervertrag nach, um die Schule als Abnehmer nicht zu verlieren. Nur die Halle mit Fernwärme zu beliefern sei betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll, erklärte Jochen Thomsen den Schulverbandsmitgliedern. Der Aufbau eines Wärmenetzes in dem Bereich mit Vollwärmeversorgung sei nur mit Einbinden der Schule als Abnehmer angebracht. Dadurch ergebe sich eine geeignetere Versorgungsdichte. Die Höhe der Wärmemenge mit Einbindung der Schule sei einfacher in den Haushalten zu vermarkten als ohne, der Akquiseaufwand würde dadurch geringer. Deshalb laute der neue Vorschlag, die Wärme über die Schulheizung an das Netz zu liefern.

Nun soll geklärt werden, welche Variante die beste ist und daher wurde der Tagesordnungspunkt zurück an den Bauausschuss verwiesen.

Die Überdachung der Eingänge zu den Umkleideräumen an der Rückseite der Sporthalle war ein weiteres Thema der Schulverbandssitzung. In der letzten Bauausschusssitzung im September wurde vorgeschlagen, vor dem Umkleidetrakt ein Vordach zu installieren, um die Schüler, die bis zum Aufschließen der Türen draußen warten müssen, besser vor Wind und Wetter zu schützen. Der Architekt Heinrich H. Elsner erstellte drei Varianten mit ganz unterschiedlichen Kosten. Zwei Varianten sollen eingehender diskutiert werden. Der Schulverband gab auch diesen Tagesordnungspunkt zurück an den Bauausschuss.

Der Nachtragshaushalt für das laufende Jahr wurde einstimmig beschlossen. Die Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt erhöhten sich um 366 200 auf 6.319 000 Euro. Im Vermögenshaushalt erhöhten sich die Einnahmen und Ausgaben um 65 300 auf 340 700 Euro. Die Schulverbandsumlage bleibt unverändert. Die Gesamtzahl der im Stellenplan ausgewiesenen Stellen wurde auf 7,90 Stellen neu festgesetzt. In der Haushaltssatzung 2014 werden die Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt auf 1652700 und im Vermögenshaushalt auf 370 800 Euro festgesetzt. Die Schulverbandsumlage wird auf 1 160 100 Euro festgelegt. Auch diesem Beschluss wurde zugestimmt.

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