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Heinkenborstel : Heißer Wettkampf der Brandschützer

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Beim Feuerwehrtag in Heinkenborstel maßen sich zehn Wehren in verschiedenen Übungen, Gesamtsieg geht nach Hohenwestedt.

Die Hohenwestedter Feuerwehr hat sich in Heinkenborstel den Siegerpokal für die beste Schnelligkeitsübung geholt. Die Brandlöscher triumphierten dabei vor Mörel und Grauel. Die Gastgeber aus Heinkenborstel siegten dafür bei der 105-Meter-Zusatzübung. Am meisten Applaus gab es für die Jugendfeuerwehr Todenbüttel und Umgebung, die einen dritten Platz bei der Zusatzübung und einen fünften Rang bei der Einsatzübung erreichte. Die Feuerwehrleute aus Rendsburg, die zum ersten Mal bei einem Feuerwehrtag des Amtes Mittelholstein für den Bereich Hohenwestedt mitmischten, bildeten bei beiden Wettkampfdisziplinen das Schlusslicht.

Bei der Schnelligkeitsübung auf dem Festplatz in Heinkenborstel musste das Runde ins Eckige, und zwar gleich fünf Mal. Die Gastgeber von der freiwilligen Feuerwehr Heinkenborstel hatten sich einen originellen Parcours ausgedacht, an dessen Ende sich die Angriffsgruppen fünf Fußbällen und drei kleinen Toren gegenüber sahen. Die Fußballtore waren mit unterschiedlichen Punktzahlen (50, 100, 150) versehen – diese Punktzahlen wurden bei jedem Durchgang erst unmittelbar vor dem Start den drei Toren zugelost. Als die Heinkenborsteler die Wettkämpfe am Sonnabend um 12.35 Uhr eröffneten, war das linke der drei Tore mit der Höchstzahl von 150 Punkten dotiert. Also nahmen die Gastgeber auch nur das linke Tor mit ihren drei Spritzen ins Visier, brachten dort vier von fünf Bällen unter, hatten also 600 Punkte auf ihrem Konto, bekamen viel Applaus und waren guter Dinge hinsichtlich ihrer Platzierung. „Das ist eine gute Punktzahl“, befand Heinkenborstels Wehrführer Peter Heutmann, „da konnte man sehen, dass wir geübt haben.“ Dass die anderen Wehren offenkundig auch trainiert hatten, zeigte der weitere Verlauf der Wettkämpfe. Schon die nächste Wehr auf dem Schnelligkeitsparcours – die Einsatzgruppe der Wehr Tappendorf-Rade – traf fünf Mal ins höchstdotierte Tor, konnte sich angesichts der Maximalpunktzahl von 750 Punkten aber nicht vorbehaltlos freuen, da die Schiedsrichter diverse Fehler in der Ausführung zu bemängeln hatten. Das Gesamtergebnis setzte sich zusammen aus Zeit, Punktzahl und Fehlerabzügen. Die Feuerwehrkameraden aus Rendsburg erzielten zwei 150-Punkte-Tore. „Dafür, dass wir zum ersten Mal teilgenommen haben, war das top“, bilanzierte Zugführer Carsten Bruno Johannes Wittenberg, „das war für uns auf alle Fälle ein tolles Erlebnis.“ Dass die Rendsburger am Ende ganz sicher „unter den Top 10 landen“ würden, hatte Wittenberg schon vor den Wettkämpfen augenzwinkernd prophezeit. Es waren genau zehn Wehren am Start – vier von ihnen schafften die maximalen 750 Punkte. Allen voran die Feuerwehr Hohenwestedt, die zudem auch noch sehr schnell und fehlerfrei unterwegs war, und darum beim abendlichen Festball den Siegerpokal in Empfang nehmen konnte. In der Gesamtwertung bei der Schnelligkeitsübung platzierten sich hinter den Hohenwestedtern die Wehren aus Mörel, Grauel, Nindorf, die Jugendfeuerwehr Todenbüttel und Umgebung, Heinkenborstel, Tappendorf-Rade, Meezen, die Jugendfeuerwehr Hohenwestedt und Rendsburg. Bei der Zusatzübung mussten sieben Schläuche à 15 Metern Länge möglichst schnell zu einem Kreis mit 105 Meter Umfang zusammengekoppelt werden – hier triumphierten die Gastgeber aus Heinkenborstel (22,2 Sekunden) vor Grauel (22,5) und der Jugendfeuerwehr Todenbüttel und Umgebung (24). Auch bei der Zusatzübung bildeten die Rendsburger (35,6) das Schlusslicht.


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