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Boule-Turnier : Heiner Griese und Heiner Reese gewinnen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Beim 7. Boule-Turnier in der Hohenwestedt-Woche gewannen Heiner Griese und Heiner Reese zum ersten Mal. Cheforganisator Willi Biß sorgte mit Rotwein und Baguette für Zuschauer und Spieler für das passende mediterrane Ambiente.

shz.de von
erstellt am 06.Sep.2013 | 06:34 Uhr

Heiner Griese und Heiner Reese haben zum ersten Mal das Boule-Turnier bei der Hohenwestedt-Woche gewonnen. In einem hochklassigen Finale setzten sich die beiden gegen die Sieger von 2011 Karl-Dieter Frost und Wolfgang Patzschke durch. Für die Titelverteidiger Erich Bracker und Richard Sierck war schon in der Vorrunde Endstation gewesen. Nach zwei Niederlagen und nur einem Sieg in der Gruppe 1 konnten sich Bracker und Sierck, die das Turnier 2012 und 2010 gewonnen hatten, nicht fürs Viertelfinale qualifizieren.

Insgesamt gab es vier Vorrundengruppen mit jeweils vier Zweiermannschaften. „32 Teilnehmer sind eine ideale Zahl“, vermerkte Willi Biß, der zum siebten Mal als Cheforganisator im Einsatz war und für das passende Boule-Ambiente gesorgt hatte: mit Rotwein und Baguette für Spieler und Zuschauer.

„Acht Frauen spielen mit, das sind genau 25 Prozent“, rechnete Biß vor. In dem von Hohenwestedter Lokalmatadoren dominierten Teilnehmerfeld gingen auch zwei Poyenbergerinnen (Gönke Rohwedder und Rebecka Nordbeck) sowie zwei Aukruger (Joachim Binasch und Werner Wiemer) an den Start. Für die Teams aus Poyenberg und Aukrug war indes im Viertelfinale Schluss, und so konnte Biß nach zweieinhalb Spielstunden ein rein Hohenwestedter Halbfinale verkünden. Mit der Einschränkung, dass Karl-Dieter Frost und Wolfgang Patzschke im Hohenwestedter Ortsteil Falkenburg zu Hause sind – was im weiteren Verlauf des Turniers noch von Bedeutung sein sollte. Denn nachdem Frost und Patzschke ihr Semifinale gegen Gerhard Mäter und Udo Irschik mit 13:11 gewonnen und parallel dazu Griese und Reese das Duo Peter Pieper und Heinz Büttner mit 13:4 vom Platz gefegt hatten, wurde das Finale Frost/Patzschke gegen Griese/Reese sogleich zum Endspiel „Falkenburg gegen Hohenwestedt“ erklärt. Wobei die Hohenwestedter Griese und Reese den besseren Start erwischten, 2:0 in Führung gingen und sich nach dem zwischenzeitlichen 3:3 Punkt für Punkt eine deutliche 12:3-Führung herausspielten. Dann aber drehten Frost und Patzschke auf und erzielten im nächsten Spiel maximale vier Punkte, womit sie auf 7:12 verkürzten. „Jetzt geht’s los, jetzt geht’s los“, sangen die Falkenburg-Fans, und Frost und Patzschke kamen sogar noch bis auf 10:12 heran, ehe Griese und Reese der entscheidende Punkt zum 13:10-Endstand gelang. „Das ist großer Sport, ganz, ganz großer Sport“, befand Museumsvereins-Chef Heino Redinger, der es mit seinem Mitspieler Uwe Harz selbst bis ins Viertelfinale geschafft hatte.

Hans-Jürgen Kühl

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