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Landeszeitung

24. November 2017 | 05:03 Uhr

Faustball : Heimvorteil nicht genutzt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 1. Faustball-Bundesliga der Frauen kassierte der TSV Schülp auf heimischer Anlage jeweils eine 1:3-Niederlage gegen Schneverdingen und Düdenbüttel. „Wir konnten den Fehlerteufel an diesem Tage einfach nicht verjagen“, sagte Nadine Kowalczyk.

Der Heimvorteil entpuppte sich als trügerisch. Die Faustballerinnen des TSV Schülp kassierten am zweiten Spieltag in der 1. Bundesliga Nord vor heimischer Kulisse sowohl gegen den TV Jahn Schneverdingen als auch gegen den Liga-Novizen SV Düdenbüttel eine 1:3-Schlappe.

TSV Schülp – TV Jahn Schneverdingen 1:3 (8:11/15:13/6:11/4:11)
Gegen den ehemaligen Deutschen Meister schien die Chance dieses Mal groß zu sein, eine Überraschung zu landen. Die Faustballerinnen aus Niedersachsen traten ersatzgeschwächt an. Doch das Spiel begann schleppend. „Schneverdingen hatte große Abstimmungsprobleme, wir hatten Schwierigkeiten im Aufbau“, sagte Schülps Nadine Kowalczyk. Die schwangere Ex-Spielführerin unterstützte Trainer Rouven Schönwandt an der Seitenlinie. Mit einem Kraftakt konnten die Schülperinnen zum zwischenzeitlichen 1:1 nach Sätzen ausgleichen, doch in der Folgezeit nutzten die Gäste die TSV-Abwehrschnitzer zum letztlich verdienten Auswärtssieg.
TSV Schülp – SV Düdenbüttel 1:3 (4:11/10:12/14:12/5:11)

„Wir konnten den Fehlerteufel an diesem Tage einfach nicht verjagen“, haderte Kowalczyk. Nachdem Schönwandt die personelle Rotationsmaschine angeworfen und mit Nora Auffarth und Lieske Jarck die an diesem Tage stärksten Abwehrspielerinnen gefunden hatte, stabilisierte sich das Spiel der Schülperinnen. Nach verkorkstem Auftaktsatz schien der TSV den zweiten Durchgang für sich entscheiden zu können, doch bei 10:9-Führung wehrte Düdenbüttels Olga Riske den Satzball ab. Als Anna-Lena Rathjens mit dem 12:10 für die Gäste die 2:0-Satzführung klar machte, feuerte Schönwandt die Wasserflasche frustriert zu Boden. Im dritten Durchgang behielt Schülp in der Verlängerung die Nerven. Doch die Wende blieb aus, nachdem Hauptangreiferin Svenja Bergmann mit ungenauen Zuspielen ihrer Mitspielerinnen zu kämpfen hatte. „Eine ungewohnt unsichere Leistung“, registrierte Kowalczyk und sprach von „zu vielen Eigenfehlern und Abstimmungsproblemen“.

Der dritte Spieltag steigt in Niedersachsen. Am 5. Juni treffen die Schülperinnen auf Gastgeber Ahlhorner SV und den MTV Hammah.

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