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Handball-Bundesliga, männliche Jugend A : Heimsieg teuer erkauft

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Bundesliga der männlichen Jugend A kam die HSG Eider Harde zu einem 34:30-Sieg gegen GIW Meerhandball 2007. Der Sieg wurde allerdings teuer erkauft: Micah Kock brach sich das Wadenbein.

Die A-Junioren der HSG Eider Harde bejubelten einen erfolgreichen Start in die Rückrunde der Handball-Bundesliga. Gegen GIW Meerhandball 2007 gelang der Mannschaft von Trainer Thies Schmalfeld vor 417 Fans mit dem schwer erkämpften 34:30 (11:14) der sechste Saisonsieg. Bereits in der Hinrunde hatte die HSG mit vier Toren (31:27) die Nase vorn.

Doch der Erfolg war nach Aussage von Schmalfeld „teuer erkauft“. Bei einem Zusammenprall Mitte der ersten Halbzeit brach sich Micah Kock das Wadenbein. Er wird voraussichtlich für die nächsten sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen. Dass die HSG-Akteure trotz seines Ausfalls auf Halbrechts am Ende die Siegerfaust ballen durften, lag auch an Ole Ahrendt, der für Kock ins Spiel gekommen war. „Er und Niklas Bartsch haben ein Bombenspiel gemacht. Vor allem Ole hat nicht nur als Torschütze geglänzt, sondern auch mit vielen Kreisanspielen. Es freut mich sehr für ihn, weil er zuletzt oft nicht so viel gespielt hat“, lobte Schmalfeld. Ab dem 7:7 (20.) lag die HSG für längere Zeit hinten und musste auch zu Beginn der zweiten Hälfte einem Rückstand hinterherlaufen (11:14). „Uns war deutlich anzumerken, dass wir eine längere Pause gemacht haben. Die Abstimmung, vor allem in der Deckung, war nicht mehr so gut wie vor Weihnachten“, sagte Schmalfeld, der sich nach einer Viertelstunde spontan für eine Manndeckung gegen Meerhandballs Topscorer Maurice Nolte entschied. „Er war einfach ein zu großer Unruheherd“, erklärte der Trainer seine Entscheidung. Insgesamt konnte Nolte so nur drei Feldtore erzielen. Die 16 Zeitstrafen, je acht auf beiden Seiten, trieb Schmalfeld um: „Die Schiedsrichter haben wahllos die Strafen rausgehauen, obwohl es gar kein so hartes Spiel war. Das hat den Fluss schon sehr gestört.“

Seine Mannschaft nutzte beim 19:19 (41.) eine doppelte Überzahl zur 22:20-Führung, die allerdings nur von kurzer Dauer war. Meerhandball nahm den Kampf an, wollte ebenso wie die HSG Punkte statt einen Schönheitspreis mitnehmen. Obwohl Nolte in der 58. Minute auf 30:32 verkürzen konnte, ließ sich Eider Harde den Sieg nicht mehr nehmen. Max Claußen und Torben Feige schnürten mit ihren Toren den Erfolgssack. „Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Das war ein super Start in die Rückrunde. So darf es gerne weitergehen“, sagte Schmalfeld.

HSG Eider Harde: Ehler, Warnecke – Feige (3), Bartsch (6/3), B. Claußen, Fröhlich (5/1), M. Claußen (4), Kiehn, Kock (1), Ahrendt (3), Rohwer (6/1), Mumm (6/1),

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