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Handball-Landesliga : Heimniederlagen verschärfen die Lage

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach den Heimniederlagen geraten sowohl die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II als auch die HSG Hohn/Elsdorf II im Kampf um den Klassenerhalt immer mehr unter Druck.

shz.de von
erstellt am 11.Feb.2014 | 06:36 Uhr

Es war wahrlich nicht das Wochenende der Rendsburger Teams in der Handball-Landesliga der Männer. Nach den Heimniederlagen geraten sowohl die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II als auch die HSG Hohn/Elsdorf II im Kampf um den Klassenerhalt immer mehr unter Druck, weil auch die Konkurrenz mittlerweile zu punkten beginnt. Die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD II unterlag dem THW Kiel III mit 24:28 (12:16). Diese Niederlage war für HSG-Trainer Arne Backhaus deshalb besonders ärgerlich, weil sich der THW III an diesem Tag als durchaus schlagbarer Gegner präsentierte. Eine ganz andere Erfahrung machte Hohn/Elsdorfs Trainer Ralph Jürgensen: „Ich dachte, wir hätten solche Art von Spielen hinter uns. Die Mannschaft überrascht mich immer wieder aufs Neue. Diesmal in negativer Hinsicht“, erklärte ein angesäuerter Jürgensen nach der 24:34 (7:18)-Niederlage gegen den Kieler MTV.

HSG Schülp/W./RD II – THW Kiel III 24:28 (12:16)

Schülp/Westerrönfeld/RD II zeigte sich deutlich engagierter und beherzter als in den Partien zuvor. Die erste Halbzeit konnten die Hausherren fast ausgeglichen gestalten. „Erst kurz vor dem Wechsel schlichen sich Fehler ein, die uns den 12:16-Rückstand bescherten“, so Backhaus, der beim Seitenwechsel aber noch auf einen positiven Ausgang hoffen konnte. Als dann der Start in den zweiten Abschnitt völlig verpatzt wurde und die HSG mit 15:22 in Rückstand geriet, schien die Partie gelaufen zu sein. „Meine Mannschaft hat dann aber ihr Kämpferherz gezeigt“, lobte Backhaus. Seine Deckung stand nun sicherer und konnte einige Ballgewinne erzielen. „Leider haben wir uns durch vorschnelle Abschlüsse dann aber selbst um die Früchte unserer Arbeit gebracht.“ Bis auf 24:25 war die HSG herangekommen, traf danach aber nicht mehr.

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II: Pies (7/3), Meyer (5), Kühl (3), Hansen (3), Jahn (2/1), Möller (2), Hartwig und Köstenbauer (je 1).
 

HSG Hohn/Elsdorf II – Kieler MTV 24:34 (7:18)

„Wir haben ohne jegliche Einstellung und sowohl kopf- als auch emotionslos gespielt. So kann man kein Handballspiel gewinnen“, sprach Hohn/Elsdorfs Trainer Ralph Jürgensen von einer ernüchternden Niederlage. Die HSG-Reserve stand von Beginn an völlig neben sich. In der Deckung ließen die Hohner dem Gegner viel zu viel Raum und in der Offensive fehlte jeglicher Zug zum Tor. So kam Hohn/Elsdorf II erst kurz vor dem Seitenwechsel zum vierten Treffer (24.). „Zu diesem Zeitpunkt war die Partie aber bereits entschieden“, winkte Jürgensen ab. Seinen Spielern machte er den Vorwurf, einfach nicht genug Leidenschaft an den Tag gelegt zu haben. Wer sich von den Zuschauern erhofft hatte, seine Halbzeitansprache hätte etwas bewirkt, wurde bitter enttäuscht. Die Gastgeber erwachten einfach nicht aus ihrer Lethargie und kämpften sich nicht ins Spiel zurück, sondern ergaben sich zum Entsetzen ihres Trainers in die Niederlage.

Tore für die HSG Hohn/Elsdorf II: Skrzypczak (6), Ewert (6/2), Schmitt (4), Frahm (3/2), Carsten (3), Behmer und Stolley (je 1).

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