Heimatgefühle beim Glockenläuten geweckt

Ließen die Glocke läuten: Die ehemaligen Wolliner Bürger mit Horst Krebs und Reinhard Rohde (v.r.). Foto: masuch
Ließen die Glocke läuten: Die ehemaligen Wolliner Bürger mit Horst Krebs und Reinhard Rohde (v.r.). Foto: masuch

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14. Mai 2013, 03:59 Uhr

Nortorf | Früher schallte sie im Kirchturm der Stadt Wollin in Pommern, seit einigen Jahren befindet sich ihr Platz in einem Gestell neben dem Nortorfer Rathaus. Zum 67. Heimatreffen der ehemaligen Wolliner wurde die historische Glocke, die von der Patenstadt Nortorf einst hierher geholt wurde, nun rund fünf Minuten lang geläutet. Für Bürgermeister Horst Krebs gilt sie als Zeichen für die Vertriebenen, die damals in Nortorf und Umgebung ein neues Zuhause gefunden haben. Reinhard Rohde, Vorsitzender der Heimatgemeinschaft, betonte während des Treffens: "Die Glocke wurde für uns nach Nortorf gebracht. Sie weckt jedes Jahr Heimatgefühle in uns. Nach dem Festakt im Rathaus trafen sich die ehemaligen Bürger zum gemeinsamen Austausch bei Kaffee und Kuchen.

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