Basketball : „Hauptsache gewonnen“

Eine starke Leistung bot einmal mehr Twisters-Kapitän Max Hillner (weißes Trikot), der 21 Punkte zum Sieg beisteuerte.
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Eine starke Leistung bot einmal mehr Twisters-Kapitän Max Hillner (weißes Trikot), der 21 Punkte zum Sieg beisteuerte.

1. Basketball-Regionalliga: Rendsburg Twisters feiern gegen WSG Königs Wusterhausen mit dem 71:67 den 14. Saisonsieg

shz.de von
26. Februar 2018, 11:06 Uhr

Vor einer Woche beging der Basketball-Club (BBC) Rendsburg seinen 12. Geburtstag. Eine verspätete Feier war am Sonnabend in der Herderhalle im Rahmen einer „Silent Night“ – hier wird nach amerikanischem Vorbild erst ab dem zehnten Punkt der Heimmannschaft gejubelt – gegen die WSG Königs Wusterhausen vorgesehen. Doch viel fehlte nicht und der Tabellenzehnte hätte den Twisters die heimische Geburtstagsfeier gründlich verdorben, denn 42 Sekunden vor Schluss führten die Gäste nach einem Korbleger von Dmitrij Hasenkampf mit 67:65. Doch in der Endphase drehten Thorben Haake, Garrett Jefferson und Max Hillner die Partie noch zugunsten des BBC. Damit war die Party für die 247 Zuschauer gerettet und der dritte Tabellenplatz mit Saisonsieg Nummer 14 gefestigt.

Zu Beginn des Spiels zeichnete sich die dramatische Schlussphase noch nicht ab. Fast alles schien darauf hinzudeuten, dass der Hinspielsieg von 88:78 leicht und locker wiederholt werden konnte. Das Fehlen der Center Christopher Geist und Sven Gottschalk sowie von Nachwuchsspieler Ole Schleth machte sich bei den Twisters nicht bemerkbar. Nach 15 Minuten führten die Gastgeber mit 28:15 und schienen den selbst ernannten „Roten Drachen“ ordentlich die Flügel stutzen zu wollen. Einen ersten Bruch im Spiel ergab der zeitweilige Ausfall von Center Fabian Klevemann der bei einem Zweikampf mit einem Gegenspieler aufs Kinn gefallen war und blutete. „Das hat unserem Spiel nicht gut getan. Irgendwie hat uns das geschockt“, meinte Twisters Trainer Bjarne Homfeldt. Für Mannschaftskapitän Max Hillner aber gab es noch einen weiteren Grund, dass die klare Führung im Verlaufe des Spiels abgegeben wurde. „Wir sind nach dem deutlichen Vorsprung nicht mehr als Mannschaft aufgetreten. Jeder wollte für sich glänzen.“ Homfeldt hakte die Partie dann auch schnell ab. „Das war ein Arbeitssieg. Hauptsache wir haben gewonnen.“

Für Gäste-Trainer Lars Bothe war es ein verdienter Rendsburger Sieg. „Bei uns gab es 23 Ballverluste. Das ist einfach zu viel. Aus dieser Fehlerquote hat der Gegner mit Schnellangriffen viele einfache Punkte einsammeln können.“ Der Tabellenzehnte ist aber auch daran gescheitert, dass er im Schlussviertel mit einer mäßigen Freiwurfquote aufwartete. Nur zwei von sieben Freiwürfen verwandelten die Gäste. Zuvor lag die Quote bei 70 Prozent.

Rendsburg Twisters: Adekunle (8), Menges (9), Buhrmann (1), Hillner (21/5x3), Haake (11/3x3), Sopha (4/1x3), Rixen, Jefferson (17), Kleveman.

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