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U16-Basketball-Bundesliga : Hauptrunde findet wohl ohne die Junior Twisters statt

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach der 69:77-Niederlage in Bremerhaven haben die Rendsburger Nachwuchsbasketballer nur noch theoretische Chancen.

shz.de von
erstellt am 14.Jan.2014 | 06:44 Uhr

An der Vorbereitung lag es sicherlich nicht. Bereits einen Tag vor Spiel war Antje Mevius mit ihrem Team nach Bremerhaven gereist. Nichts wollte die Trainerin der Junior Twisters Rendsburg dem Zufall überlassen. Schließlich ging es in der vorentscheidenden Partie gegen die heimischen Eisbären um nicht weniger als um den Einzug in die Hauptrunde der U16-Basketball-Bundesliga. Aber es sollte nicht sein, denn die 69:77 (17:19, 42:36, 52:54)-Niederlage bedeutet aller Voraussicht nach das Aus im Kampf um die Qualifikation für die nächste Runde.

Gerade einmal zwei Pünktchen fehlten den Junior Twisters in Bremerhaven, um sich in der Endabrechnung vor den Eisbären zu platzieren, denn das Hinspiel hatten die Mevius-Schützlinge mit sechs Punkten Vorsprung noch für sich entschieden (81:75). So aber geht der direkte Vergleich an den Kontrahenten.

„Jetzt gehen wir als Erster in den Kampf um den Klassenerhalt“, nahm es Mevius mit Galgenhumor. Eine theoretische Chance auf die Hauptrunde gibt es noch. „Dazu gehört aber jetzt viel Glück. Bremerhaven muss gegen die BA Weser-Ems in Oldenburg und die Piraten Hamburg verlieren. Gegen Oldenburg ist das sehr unwahrscheinlich“, erläutert die Trainerin die Ausgangslage. Von den zwei Pflichtsiegen ihres Teams gegen die noch sieglose BA RASTA Vechta (Sonntag, 11 Uhr, Helene-Lange-Gymnasium) und in Oldenburg bei der BA Weser-Ems eine Woche später geht sie dabei aus.

Diese Abhängigkeiten hätten sich die Rendsburger Nachwuchskorbjäger ersparen können. Zur Halbzeit führten sie mit 42:36, insgesamt also mit zwölf Punkten Vorsprung. „Bis dahin war alles fast optimal für uns gelaufen“, sagte Mevius. Leider versäumte es ihre Mannschaft, diese Führung noch weiter in die Höhe zu schrauben. „Das hat sich am Ende bitter gerächt“, konnte Mevius nach Spielschluss nur noch festzustellen. Mit einem guten dritten Viertel, das die Eisbären mit 18:10 gewannen, legten die Gastgeber den Grundstein für den Sieg. Die Rendsburger Offensive, die zuvor bei 17 beziehungsweise 25 Punkten noch rund lief, bekam Bremerhaven mittels einer Ganzfeldverteidigung nach dem Seitenwechsel immer besser in den Griff. „Darauf konnte sich meine Mannschaft nicht einstellen“, befand Mevius. Zudem waren die 30 Ballverluste deutlich zu viel, weil die Hausherren dadurch immer wieder zu leichten Punkten kamen. So sehr sich die Junior Twisters auch mühten, den Rückstand auf die erforderlichen sechs Zähler zu verkürzen, es gelang nicht – der Traum von der Hauptrunde war zerplatzt.

Junior Twisters: Rahlf, Rump, Gersteuer (10/1x3), Weczerek (2), Päschke (13), Meyer (31/1x3), Menges, Rixen (13), Schröder, Joulani, Petrowski.

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