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Handball – 3.Liga : Hart erkämpfter Sieg mit Gümmers Hilfe

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In Rostock muss der TSV Owschlag beim 28:26-Erfolg alles geben.

Die Handballerinnen des TSV Owschlag hielten sich schadlos gegen den Abstiegskandidaten Rostocker HC. Mit einem hart erkämpften 28:26 (11:12)-Auswärtssieg traten die Schleswig-Holsteinerinnen gestern Abend zufrieden die Heimreise von der Ostsee an. In der Tabelle der 3. Liga klettert die Mannschaft von Trainer Rainer Peetz dank des Erfolgs auf Platz fünf mit nunmehr 16:12 Punkten. Doch bevor sein Team nicht die magische 20-Punkte-Marke erreicht hat, entlässt Peetz seine Spielerinnen nicht aus der Pflicht. 20 Punkte sind seiner Ansicht nach nötig, um in Sachen Klassenerhalt hundertprozentig auf der sicheren Seite zu sein. „Brandenburg und Rostock haben wir definitiv hinter uns gelassen. Jetzt heißt es, den Abstand zum Drittletzten zu halten oder auszubauen“, so Peetz.

Dass seine Mannschaft überhaupt das Rostocker Parkett als Sieger verlassen konnte, war nach zehn Minuten nicht abzusehen. Als der Owschlager Coach die grüne Karte zur Auszeit zückte, lag der TSV mit 1:7 zurück. „Wir haben den Kampf in den ersten Minuten nicht angenommen“, berichtete Peetz. Erst nach seiner kurzen Ansprache lief es besser. Die Kreisanspiele der Gastgeberinnen fanden jetzt nicht mehr so häufig ihr Ziel. Die junge Sophie Fasold im Tor steigerte sich. Vorne griffen die Automatismen. Ein Stück weit beachtlich, da Ines Gümmer nach mehr als einem halben Jahr Pause ihr Teilzeit-Comeback für den TSV feierte. „Ines hat sich angesichts unseres dünnen Kaders bereit erklärt, für zwei Spiele auszuhelfen“, freut sich Peetz über die überraschende Unterstützung. Gümmer, die am Donnerstag einmal mit der Mannschaft trainieren konnte, kam überwiegend auf Rechtsaußen zum Einsatz und erzielte gleich fünf Treffer. „Sie hat das Handballspielen nicht verlernt“, lobte Peetz.
Trotz allem durchliefen die Owschlagerinnen in dieser Partie ein Wellental. Peetz erklärte die Leistungsschwankungen mit der fehlenden Routine seiner Mannschaft: „Außer Greta Stolley, Anita Ewert und in diesem Spiel Ines Gümmer haben wir nur junge Leute im Kader. Die lernen nun auf hohem Niveau. Ihre Fehler werden knallhart bestraft.“

Lobend erwähnte Peetz die Nervenstärke seiner Spielerinnen, die sich auch beim Stand von 24:24 kurz vor Ende nicht aus der Ruhe bringen ließen. Endgültig entschied die Partie der gehaltene Siebenmeter von Sophie Fasold in der Schlussminute.

TSV Owschlag: Fasold, Becker, Wichelmann – Stolley (8/5), Zadow (3), Ewert (4), Peters (3), Küppers, Sievert (3), Behrend (2), Meenke, Gümmer (5), Steffek.

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