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Handball-Landesliga : Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel marschieren weiter

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach dem 27:22-Sieg gegen die SG Wift bleibt die HSG Spitzenreiter.

shz.de von
erstellt am 23.Sep.2014 | 06:36 Uhr

Die Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel sind in der Landesliga derzeit nicht aufzuhalten. Nach dem unerwartet deutlichen 27:22-Sieg über den SH-Liga-Absteiger SG Wift bleibt die Mannschaft von Trainer Reiner Heldt Tabellenführer. Für eine weitere Überraschung sorgte der TSV Owschlag II. Beim Mitfavoriten Preetzer TSV holten die ersatzgeschwächten Owschlagerinnen zwei Punkte (22:18). Den erhofften Erfolg landete der TSV Alt Duvenstedt über die HSG Kremperheide/Münsterdorf (22:20). Ohne Zähler blieben die HSG Eider Harde II und die HSG 91 Nortorf. Eider Harde II unterlag beim Aufsteiger Wellingdorfer TV mit 18:23. Im Neumünsteraner Derby gab es für die HSG 91 Nortorf beim 11:24 gegen die SG Bordesholm/Brügge nichts zu holen.

In der Landesliga der Männer war die HSG Eider Harde II beim SH-Liga-Absteiger Wellingdorfer TV hoffnungslos unterlegen (21:39). Die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II hingegen zeigte bei der ebenfalls favorisierten HSG Mönkeberg/Schönkirchen eine starke Partie und stand beim 30:31 dicht vor einem Punktgewinn.

Frauen
HSG Fockbek/Nübbel – SG Wift 27:22 (9:9)

Das Spiel war geprägt von zwei starken Abwehrreihen. Bis zum Stand von 18:18 lagen beide Teams Kopf an Kopf. „Ab der fünfzigsten Minute sind wir für unseren großen Einsatz belohnt worden“, freute sich HSG-Trainer Reiner Heldt, dass seine Rechnung aufging. Seine Mannschaft hatte noch Reserven, während die Kräfte bei den Gästen schwanden. „Wir haben kämpferisch überzeugt und hatten auf jede Aufgabe, die uns Wift stellte, eine handballerische Antwort parat“, sagte Heldt zur Leistung seines Teams, das in der Schlussphase alles klar machte.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: A. Scheller (9/7), D. Scheller (5), Shala (5), Gröschler (2), Witt (2), Tiedtke (1), Stolley (1), Ehlers (1), Ruge (1).

TSV Alt Duvenstedt – HSG Kremperheide/Mün. 22:20 (13:12)

Der TSV Alt Duvenstedt lag zwar ständig in Führung, schaffte es aber nicht, sich entscheidend abzusetzen. „Nachdem wir uns vor der Pause einen Vier-Tore-Vorsprung herausgespielt hatten, ging diese Führung durch eigene Fehler genauso schnell wieder verloren“, sprach Duvenstedts Kerstin Müller von hausgemachten Problemen. Nach dem Seitenwechsel versuchte es der Gast mit einer kurzen Deckung gegen Duvenstedts Goalgetterin Britta Müller. Da die anderen Spielerinnen in die Bresche sprangen, brachte diese Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg. Alt Duvenstedt setzte sich erneut mit vier Toren ab und rettete diesen Vorsprung ins Ziel.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (12), F. König (4), Goetzin (2), Sell (1), Kiehn (1), Schlimbach (1), K. Müller (1).
 

Preetzer TSV – TSV Owschlag II 18:22 (12:12)

„Wir haben eine tolle Abwehrleistung abgeliefert. Die Mannschaft hatte in Torfrau Johanna Wichelmann einen superstarken Rückhalt“, war Owschlags Trainer Klemens Propf voll des Lobes. In der ersten Halbzeit konnte sich kein Team entscheidend lösen. In den zweiten 30 Minuten schlichen sich beim Gastgeber Fehler ein. Die Owschlagerinnen nutzten diese Nachlässigkeiten, liefen Konter und setzten sich auf 19:15 ab. Preetz verkürzte zwar noch einmal auf 17:20, doch mit einem Doppelschlag zum 22:17 durch Küppers und Zeiske machte Owschlag den Sieg perfekt.

Tore für den TSV Owschlag II: Küppers (9), Zadow (5), Greinke (5), Zeiske (2/1) und Stachowski (1).

Wellingdorfer TV – HSG Eider Harde II 23:18 (13:10)

Trotz der Niederlage war Eider-Trainer Robert Wichmann nicht unzufrieden. „Wir haben unsere personellen Ausfälle letztlich nicht ersetzen können. Dennoch hat diese Rumpfmannschaft alles gegeben“, so Wichmann, der seinen Spielerinnen in den entscheidenden Phasen der Partie fehlendes Glück attestierte. Die HSG hatte sich von einem 10:13-Rückstand zur Pause bis auf 15:16 herangekämpft. „Die Chance zum Ausgleich war da, wir haben sie aber nicht genutzt“, musste Wichmann mit ansehen, wie sich der Gastgeber wieder fing und das Spiel in der Griff bekam.

Tore für die HSG Eider Harde II: Holling (7), Horn (5), Helterhoff (2), S. Frahm (2), M. Frahm (2).
 

HSG 91 Nortorf – SG Bordesholm/Brügge 11:24 (8:12)

Ohne Trainer Jochen Uhlemann war die HSG 91 Nortorf anfänglich ein wenig orientierungslos und lag schnell mit 0:4 zurück. „Wir haben uns dann zwar gefangen und bis auf zwei Tore herangekämpft, doch Bordesholm/Brügge war individuell einfach stärker“, gestand HSG-Co-Trainer Marcel Rousseau ein. Der Pausenstand von 8:12 bedeutete alles andere als eine Vorentscheidung, aber wer eine schwungvolle HSG 91 im zweiten Durchgang erwartet hatte, wurde enttäuscht. „Wir haben das Handballspielen regelrecht eingestellt“, sagte Marcel Rousseau. Seine Mannschaft hatte augenscheinlich jeglichen Mut in der Kabine gelassen und spielte im zweiten Abschnitt „Angsthasenhandball“.

Tore für die HSG 91 Nortorf: Böhnfeld (4), Reese (1/1), Uhlemann (1), Albrecht (1), Delfs (1), Wittmaack (1), Hildebrandt (1), Voss (1).
 

Männer
Wellingdorfer TV – HSG Eider Harde II 39:21 (17:8)

„Wir standen von Beginn an auf verlorenem Posten. Es ging eigentlich nur darum, die Niederlage so erträglich wie möglich zu gestalten“, erklärte HSG-Trainer Ralph Jürgensen angesichts der großen personellen Probleme. Eider musste ohne etatmäßige Rückraumspieler antreten. Die cleveren Gastgeber stellten sich schnell auf diesen Umstand ein. „Wellingdorf brauchte sich nur in der 6:0-Deckung hinten hineinzustellen und auf unsere Fehler zu warten“, so Jürgensen. Diesen Gefallen tat die bunt zusammengewürfelte HSG dem Gegner und produzierte reihenweise Ballverluste. Wellingdorf bestrafte jeden Fehler sofort und zog davon.

Tore für die HSG Eider Harde II: Höppner (7/3), M. Kaack (4), J. Kaack (3/1), Bock (2), Röckendorf (2), Mahler (2), Thode (1).
 

HSG Mönkeberg/Sch. – HSG Schülp/W’feld/RD 31:30 (15:15)

„Für uns war heute mehr drin. Wir haben in den letzten vier Minuten den Sieg aus der Hand gegeben“, ärgerte sich Schülp/Westerrönfeld/Rendsburgs Trainer Finn Reick über die unnötigen Fehler, die seinem Team in der Schlussphase unterliefen. „Bei uns hat sich das Training der Abwehrarbeit bezahlt gemacht. Die 6:0-Deckung stand gut“, so Reick. Nach der 28:25-Führung (56.) wollte die HSG mehr, riskierte zu viel und machte Fehler. Der Gastgeber glich zum 30:30 aus, hatte das Glück auf seiner Seite und konnte unmittelbar vor dem Abpfiff den Siegtreffer erzielen.

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II: Jahn (8/5), Sievers (7), Meier (5), Möller (3), Sawitzki (3), Skrzypczak (3), Frahm (1/1).

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