zur Navigation springen

Handball-Landesliga : Handball-Landesliga: Fockbek/Nübbel trifft auf den ärgsten Verfolger

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Landesliga der Frauen trifft Tabellenführer HSG Fockbek/Nübbel auf den ärgsten Verfolger SG Bordesholm/Brügge. In Reihen der Gäste stehen gleich drei ehemalige Spielerinnen der HSG.

Der nächste Versuch: Am 9. Spieltag der Handball-Landesliga der Männer wollen die HSG Eider Harde II und die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II endlich den ersten Saisonsieg einfahren. Die größeren Chancen dürfte dabei Schlusslicht Eider Harde II haben, das den TSV Kronshagen II zu Gast hat (Sonnabend, 19.15 Uhr). Der Vorletzte Schülp/Westerrönfeld/RD II steht beim Tabellendritten TSV Altenholz vor einer höheren Hürde (Sonnabend, 18 Uhr).

Bei den Frauen kommt es am 9. Spieltag zum absoluten Topspiel. Tabellenführer HSG Fockbek/Nübbel empfängt mit der SG Bordesholm/Brügge den ärgsten Verfolger (Sonnabend, 17 Uhr). Mit einem Sieg könnten die bislang verlustpunktfreien Fockbekerinnen ihre Spitzenposition ausbauen. Das Team von Trainer Reiner Heldt hofft zudem auf Schützenhilfe der anderen Rendsburger Teams, die auf weitere Verfolger der HSG treffen. Der TSV Owschlag II muss am Sonnabend (15 Uhr) zum Wellingdorfer TV (5.), der TSV Alt Duvenstedt ist am Sonntag (15.15 Uhr) bei der HSG Mönkeberg/Schönkirchen (4.) zu Gast. Die HSG 91 Nortorf muss ebenfalls am Sonntag (15 Uhr) zum Preetzer TSV (3.). Lediglich Schlusslicht HSG Eider Harde II bekommt es mit der HSG Kremperheide/Münsterdorf (10.) am Sonnabend, (17.15 Uhr) mit einem Team aus der unteren Tabellenhälfte zu tun.

Landesliga Männer
TSV Altenholz II – HSG Schülp/W’feld/RD II (Sbd., 18 Uhr)

Nicht nur wegen der personell angespannten Situation sieht HSG-Trainer Finn Reick seine Mannschaft in der Außenseiterrolle beim Tabellendritten: „Altenholz II ist eine gewachsene Mannschaft, die schon in der vergangenen Saison vorne mitmischte und jetzt noch einen weiteren Schritt nach vorne gemacht hat.“ Für Reick geht es vornehmlich darum, dass sich sein Team beim Favoriten so gut wie möglich aus der Affäre zieht. „Wir haben eine Reihe Spieler, die ausfallen. Leider spielt die A-Jugend fast parallel auswärts und kann uns nicht unterstützen“, sagt der HSG-Coach, der mit einer Rumpftruppe nach Altenholz fährt.

HSG Eider Harde II – TSV Kronshagen II (Sbd., 19.15 Uhr)

Auch Eider Hardes Trainer Ralph Jürgensen plagen vor dem Spiel gegen den TSV Kronshagen II arge Personalsorgen. „Wir haben nur einen Kader, dessen spielerische Möglichkeit beschränkt ist. Verstärkung können wir derzeit weder aus der ersten Mannschaft noch von der A-Jugend erhalten.“ Trotz aller Widerstände gibt sich Jürgensen kämpferisch. „So langsam müssen wir aber endlich einmal ein Spiel gewinnen, sonst verlieren wir völlig den Anschluss an die vor uns liegenden Mannschaften.“

Landesliga Frauen
Wellingdorfer TV – TSV Owschlag II (Sbd., 15 Uhr)

„Wir sind auf keinen Fall Favorit“, sieht Owschlags Coach Klemens Propf sein Team beim Wellingdorfer TV in der Außenseiterrolle. „Wir wollen aber versuchen, in Wellingdorf mitzuhalten. Dafür ist es wichtig, dass unsere Abwehr steht.“ Propf fordert dafür eine konzentrierte Leistung über 60 Minuten. „Wir dürfen uns keinen Einbruch wie am vergangenen Wochenende in der zweiten Halbzeit bei der SG Lütjenburg/Dannau erlauben.“ Sina Stachowski und Hannah Brandt fehlen, dafür wird Jaqueline Küppers zum Einsatz kommen.


HSG Fockbek/Nübbel – SG Bordesholm/Brügge (Sbd., 17 Uhr)

„Die SG Bordesholm/Brügge ist eine sehr routinierte Mannschaft. Mit Ina Lena Elwardt hat die SG einen fähigen Kopf, der die Mannschaft führt“, hat Fockbek/Nübbels Trainer Reiner Heldt Respekt vor dem Gast, gegen den man in der vergangenen Serie einige Probleme hatte. Die Gäste verfügen über die stärkste Abwehr der Liga. Pikant: In den Reihen der SG stehen mit Jennifer Haß, Jana Reinert und Patricia Miskic gleich drei ehemalige Fockbekerinnen. Die HSG wird auf jeden Fall auf Dorthe Scheller (Kreuzbandriss) verzichten müssen. Hinter dem Einsatz von Lena Ehlers steht noch ein Fragezeichen.

HSG Eider Harde II – HSG Kremperheide/Mü. (Sbd., 17.15 Uhr)

„Wir benötigen endlich einmal einen Sieg. Sonst läuft uns die Konkurrenz davon und es wird ganz schwer, wieder Anschluss zu finden“, fordert Eider Hardes Trainer Robert Wichmann, der gegen die HSG Kremperheide/Münsterdorf aber durchaus eine Chance sieht, „etwas Zählbares einzufahren“. Die Gäste überzeugten bisher nur in eigener Halle. Deshalb setzt Wichmann, der in diesem Spiel keine personellen Probleme hat und aus dem Vollen schöpfen kann, auf dem Heimvorteil: „In eigener Halle sollte etwas drin sein.“

Preetzer TSV – HSG 91 Nortorf (So., 15 Uhr)

Die HSG 91 Nortorf überraschte zwar vor 14 Tagen mit dem Sieg bei der HSG Eider Harde II, doch schon am vergangenen Wochenende stellte Spitzenreiter HSG Fockbek/Nübbel klar, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. „Wir sind beim Preetzer TSV nur Außenseiter. Zwischen den Topteams der Liga und uns besteht noch ein krasser Leistungsunterschied“, rechnet Nortorfs Trainer Mario Schlüter nicht mit einem Sieg beim Tabellendritten. Für seine Mannschaft sind andere Spiele wichtiger.

HSG Mönkeberg/Schö. – TSV Alt Duvenstedt (So., 15.15 Uhr)

Nach zuletzt zwei Niederlagen wollen die Alt Duvenstedterinnen wieder den Schalter umlegen. „Wir wissen, was wir können. Wir müssen endlich unser Leistungsvermögen einmal abrufen“, macht TSV-Spielerin Kerstin Müller sich und ihren Mitspielerinnen vor dem Gang zum Tabellenvierten Mut. Die Alt Duvenstedterinnen treffen mit der HSG Mönkeberg/Schönkirchen auf eine Mannschaft, die einen schnellen, technisch versierten Handball spielt, aber in ihrer Leistung sehr wechselhaft ist.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen