Handball-Kreisliga : Hamdorf I gewinnt das Vereinsduell

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Die Männer der HSG setzen sich mit 23:18 gegen die eigene „Zweite“ durch. Für das Spitzenduo Owschlag II und Alt Duvenstedt II gab es deutliche Siege.

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28. November 2013, 06:00 Uhr

Die Rendsburger Teams dominieren klar die gemeinsame Handball-Kreisliga RD-ECK/NMS der Männer. Der TSV Owschlag II hatte keine Mühe, durch ein 29:19 bei der HSG 91 Nortorf II die Tabellenführung zu verteidigen. Auch Verfolger TSV Alt Duvenstedt II siegte deutlich mit 27:18 im Derby gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD IV. Im Vereinsduell setzte sich die HSG Hamdorf/Breiholz I mit 23:18 gegen die eigene „Zweite“ durch. Erfolge gab es für beide Teams der HSG Fockbek/Nübbel. Die „Erste“ gewann bei der SG Wift IV mit 31:24, Fockbek/Nübbel II kehrte mit einem 28:24 vom SV Tungendorf II heim.

TSV Alt Duvenstedt II – HSG Schülp/Westerrönfeld/RD IV 27:18 (14:5)

Mit dem schnellen 6:0 hatte der TSV Alt Duvenstedt II schon in den ersten zehn Minuten dem Gast den Schneid abgekauft. Die Hausherren setzten nach und bauten die Führung bis zur Halbzeit über 10:2 auf 14:5 aus. Damit war die Partie schon früh entschieden. „Wir waren einfach individuell besser besetzt und hatten auch auf der Bank noch Alternativen“, berichtete Alt Duvenstedts Coach Torben Kutschke. Immerhin gelang es der HSG, das Spiel im zweiten Abschnitt ausgeglichen zu gestalten, so dass es bis zum Ende bei dem Neun-Tore-Rückstand blieb.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt II: Kossek (7), Mück (7), Kammer (3), Peetz (2), Möller (2), Reick (2), Meisterling, Tietge, Reese und Matthies (je 1).

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD IV: Soll (5), Möller (3), Backhaus (2), Stark (2), Rose (2), Wichmann, Woldt, Dominke und Bsdurrek (je 1).
 

SG WIFT IV – HSG Fockbek/Nübbel I 24:31 (14:16)

In den ersten 30 Minuten tat sich die junge Fockbek/Nübbeler Mannschaft recht schwer. „Erst als wir im zweiten Spielabschnitt das Tempo anzogen, bekamen die älteren Neumünsteraner Probleme“, berichtete HSG-Trainer Jens Larsen. Die nach der Pause offensiver gestellte Abwehr der Gäste fing viele Bälle ab und kam zu einfachen Toren. Schnell wuchs der Vorsprung über 24:18 auf 31:24 an.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel I: Clausen (10), Schneider (6), Sievers (4), Sascha Larsen (3), Riebe (2), Beeck (2), C. Cornils (2), Vehstedt und J. Cornils (je 1).

HSG Hamdorf/Breiholz II – HSG Hamdorf/Breiholz I 18:23 (9:11)

Es war das Spiel der beiden Torhüter. Nico Stelling (H/B II) und Patrick Behrens (H/B I) glänzten durch tolle Paraden. 45 Minuten lang konnte die „Zweite“ die Partie ausgeglichen gestalten. Doch nach dem 15:15 kippte das Spiel zugunsten der „Gäste“. „In der letzten Viertelstunde schlichen sich bei uns technische Fehler ein, Bälle gingen verloren und auch die zuvor sicher stehende Abwehr wurde zusehends löchriger“, sagte Sönke Kolb von der HSG Hamdorf/Breiholz II. Die „Erste“ nutzte die Chance und zog vorentscheidend auf 20:15 davon.

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz II: Moll (5), Stolley (4), Thomas (3), Bruhn (3), Reimers (2) und Höhling (1).

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz I: Böhrnsen (5), J. Kaack (4), Hohnsbehn (3), Reschka (3), Sehestedt (2), Meyer (2), Sachsenhausen, L. Kaack, Haagen und Mahler (je 1).
 

SV Tungendorf I – HSG Fockbek/Nübbel II 24:28 (13:11)

„Wir haben 50 Minuten lang unsere Chancen nicht optimal genutzt. Erst als bei Tungendorf die Kräfte nachließen, haben wir das Spiel gedreht“, war Fockbeks/Nübbels Spielertrainer Thorben Schneider froh über einen hart erkämpften Sieg. Aus dem 19:22 (50.) machten die Gäste binnen sechs Minuten eine 25:24-Führung und bauten den Vorsprung bis zum Abpfiff noch auf vier Tore aus. Schneider: „Wir wussten um die konditionellen Probleme der Tungendorfer und sind ruhig geblieben. Letztlich hat sich auch unsere größere Erfahrung bezahlt gemacht.“

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel II: Marco Schnack (10), Schneider (7), Storm (7), Mario Schnack (2), Bahr und Walter (je 1).

HSG 91 Nortorf II – TSV Owschlag II 19:29 (8:15)

Trotz des deutlichen Erfolgs war Owschlags Betreuer Jürgen Guber nicht zufrieden. „Es war mit Abstand das schlechteste Saisonspiel von uns.“ Guber vermisste ein schnelles Konterspiel sowie gekonnte Kombinationen, mit denen die Owschlager bisher geglänzt haben. Die Gastgeber waren aber in der Abwehr einfach nicht flink genug auf den Beinen, um Owschlag letztlich Paroli bieten zu können. Zudem waren die Owschlager individuell durchweg alle wesentlich stärker als die Spieler der HSG 91, die fast immer das Nachsehen hatten.

Tore für die HSG 91 Nortorf II: Mathis Klindt (5), Reese (4), Ulrich (3), Delfs (3), Bodenbach (2), Markus Klindt (2)

Tore für den TSV Owschlag II: Muhl (7/2), Spruner von Mertz (5), Joosten (4), von Dewitz (3), Horeis (3), Agger (3/1), Hentschel, Michel, Schröder und Lenßen (je 1).

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