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Handball-Landesliga : Hamdorf/Breiholz schickt Schülp/Westerrönfeld/RD in die Kreisoberliga

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Mannschaft von Trainer Dany Jüschke steigt nach nur einem Jahr wieder ab.

Der TSV Alt Duvenstedt beendet die Saison in der Handball-Landesliga der Frauen nach dem 26:26 in eigener Halle gegen die HSG Mönkeberg/Schönkirchen zwar „nur“ als Vierter, kann aber dennoch hoffen, in die Relegation um den Aufstieg in die Schleswig-Holstein-Liga zu gehen. Meister Lütjenburg/Dannau verzichtet ebenso auf den Aufstieg wie die SG Bordesholm/Brügge. Beim Preetzer TSV, der als Nächster in die Relegation gehen könnte, ist man sich noch nicht darüber im Klaren, ob man den Schritt wagen will. Die Hoffnung für Alt Duvenstedt bleibt also bestehen.

Die HSG Fockbek/Nübbel, lange Zeit vom Abstieg bedroht, kämpfte sich durch den 40:31 -Erfolg bei Schlusslicht MTV Dänischenhagen auf Rang sechs vor. Rang acht sicherte sich die HSG Hamdorf/Breiholz durch den 35:21-Erfolg über die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg vor dem TSV Owschlag II, der sich zu Hause gegen die HSG Holstein/Kronshagen II mit 25:21 durchsetzte. Neben dem MTV Dänischenhagen hat es die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD nach einem Jahr Klassenzugehörigkeit erwischt. Sie muss wieder in die Kreisoberliga absteigen.
 

TSV Alt Duvenstedt – HSG Mönkeberg/Schönk. 26:26 (15:13)

Es waren wohl die Nachwehen der 21:22-Niederlage bei der SG Lütjenburg/Dannau, die den TSV Alt Duvenstedt gegen die HSG Mönkeberg/Schönkirchen nicht zur Normalform finden ließen. „Wir haben in der Deckung nicht gut gestanden und auch unser Spiel nach vorne war nicht optimal“, sagte Trainer Torben Kutschke, der nur dann ein flüssiges Angriffsspiel sah, wenn seine Mannschaft den Ball schnell laufen ließ. „Dann haben wir die Lücken nutzen können.“ Dennoch führte der TSV bis zum 26:24. Ein Siebenmeter und ein darauf folgender Ballverlust mit einem schnellen Tor der Gäste brachten die Gastgeberinnen buchstäblich in letzter Sekunde um den Erfolg.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (13), Sell (5), Puhan (4), Schlimbach (2), K. Müller und Chr. Schröder (je 1).
 

HSG Hamdorf/Breiholz – HSG Schülp/W’feld/RD 35:21 (15:12)

In der ersten Halbzeit hatte die HSG Hamdorf/Breiholz Probleme, die überragende Jördis Jöhnk bei den Gästen in den Griff zu bekommen. „Sie war es letztlich, die ihre Mannschaft im Spiel hielt“, erklärte der Hamdorf/Breiholzer Trainer Robert Wichmann, der sich in der Halbzeitpause etwas einfallen lassen musste. Die Deckung der Gastgeberinnen stabilisierte sich fortan. Da Jöhnk nur wenig Unterstützung durch ihre Mannschaft bekam, konnte die Hamdorfer Deckung sie nun besser abschirmen. Aus der sicheren Abwehr heraus kamen die Gastgeberinnen nun auch im Angriff immer besser ins Spiel. „Wir haben wohl eine der stärksten zweiten Halbzeiten in dieser Saison gespielt“, freute sich Wichmann über die Leistung seiner Mannschaft.

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Kruse (8), Thöming (7), Reese (6), Wichmann (5), Peters (5), Gerdt (2), Carstens und Hansen (je 1).

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg: Jöhnk (11), Sienknecht (3), Vogler (3), Bielfeldt (2) Böhm und Wallmann-Sievers (je 1).
 

TSV Owschlag II – HSG Hol./Kronshagen II 25:21 (9:10)

Der TSV Owschlag II hatte auf einen Sieg gehofft, doch lange Zeit sah es nicht danach aus. Die Gäste hielten nicht nur toll dagegen, sie führten lange Zeit sogar. „Besonders in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit hatten wir Probleme im Angriff“, bemängelte Owschlags Trainer Sönke Marxen. Die Gäste nutzten die Chance und nahmen ein 10:9 mit in die Pause. Nach dem Wechsel konnte Holstein/Kronshagen die Führung sogar auf 17:14 (44.) ausbauen. „Wir haben in den letzten fünfzehn Minuten im Angriff genial gespielt“, lobte der Owschlager Coach. Innerhalb weniger Minuten drehte sein Team die Begegnung und machte aus dem 14:17 eine 20:18-Führung (50.). „Danach haben wir einfach nur super gespielt“, freute sich Marxen über den gelungenen Saisonabschluss.

Tore für Owschlag II: Zelle (7), Gehl (6), Greinke (5), Zeiske (3), Schäfer, Brandt, Clausen und Kubat (je 1).

MTV Dänischenhagen – HSG Fockbek/Nübbel 31:40 (11:17)

Beide Teams agierten getreu dem Motto „Tu’ du mir nichts, dann tu’ ich dir nichts“. So entwickelte sich ein Torfestival. Die Abwehrreihen waren hüben wie drüben quasi nicht vorhanden. „Meine Mannschaft hat sich im Angriff so richtig austoben können und hat das genossen“, erklärte Fockbeks Trainer Pierre Joppien. Die schnelle Führung baute der Gast bis zur Pause auf 17:11 aus. Der Rückstand für den MTV war einfach zu groß, um nach dem Wechsel die Niederlage noch abzuwenden, zumal Fockbek/Nübbel sich „warmgeworfen“ hatte und weiter Druck machte. Die nun nicht zurücklaufenden Gastgeberinnen wurden ein ums andere Mal überrannt. Doch auch die HSG zeigte wenig Einsatz beim Verteidigen des eigenen Tores.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: A. Scheller (7), Benckwitz (5), Miskic (5), Sievers (5), D. Scheller (4), Shala (4), Holling (3), Gröschler (3), Feist (2) und Sonnenburg (2).

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