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Jugendbasketball : Hamburger Teams zu stark

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Basketball-Nachwuchs des BBC Rendsburg hat den Sprung zu den norddeutschen Meisterschaften verpasst. Sowohl die Jungs U14 als auch die Mädchen U19 wurden beim Qualifikationsturnier nur Dritter.

Die Basketball-Talente des BBC Rendsburg haben die Qualifikation zu den norddeutschen Meisterschaften verpasst. Sowohl die U19 (weiblich) als auch die U14 (männlich), die als Landesmeister jeweils das Ticket für das Qualifikationsturnier gelöst hatten, konnten ihren Heimvorteil nicht nutzen. Das U19-Team wurde hinter dem SC Rist Wedel und der BG Ostholstein Dritter. Diesen Platz gab es auch für die Unter-14-Jährigen hinter dem Bramfelder SV und der BG Harburg-Hittfeld.

Besonders hart traf es die Mädchen um Trainerin Christina Ehresmann. Im entscheidenden Spiel gegen den SC Rist Wedel kassierten sie eine 48:49 (12:14, 18:28, 36:42)-Niederlage. Es war eine Partie, die an Dramatik kaum zu überbieten war. Emily Smith-Sievers hatte vier Sekunden vor Schluss den Ausgleich in der Hand. Beim Stand von 47:49-Rückstand sollten zwei Freiwürfe die Verlängerung ermöglichen. Doch sie verwandelte nur einen Freiwurf. „Das ist schon hart für Emily. In der Verlängerung hätten wir es wohl gepackt“, sagte Ehresmann. Auch gegen den Landesrivalen BG Ostholstein zogen die Rendsburgerinnen den Kürzeren. In der Punktrunde feierten die Ehresmann-Schützlinge noch mit 56:54 und 79:56 zwei Siege. Doch eine siegreiche Wiederholung blieb nunmehr aus. Die ohne die Stammspielerin Nehle Rahl angetretenen Gastgeberinnen schlichen nach dem 42:51 (5:14, 17:27, 27:37) traurig vom Feld. „Das Spiel haben wir im ersten Viertel verloren. Mit Nele wäre das wohl anders gelaufen. Auch hat sich bemerkbar gemacht, dass die Saison mit den Spielen in der U19 und dem Damenteam doch hart war. Der Gegner war sehr bissig und hat unter dem Strich verdient gewonnen“, sagte Ehresmann und fügte an: „Wir waren nicht in der Lage, unsere sonstige Leistung abzurufen.“ Keine Probleme gab es indes gegen die SG Greifswald, die mit 113:36 (26:8, 48:21, 75:27) geschlagen wurde.

Das U14-Team von Trainerin Antje Mevius erwischte mit zwei Erfolgen gegen die Lübecker TS (76:47) und EBC Rostock (75:52) einen optimalen Start. Gegen den Qualifikationssieger Bramfelder SV hatten die Rendsburger beim 49:97 (16:17, 26:55, 38:63) indes nicht den Hauch einer Chance. Auch der Turnier-Zweite BG Harburg-Hittfeld entpuppte sich beim 52:96 (11:25, 24:51, 38:73) als eine Nummer zu groß. „Die Hamburger Mannschaften waren einfach zu stark und uns auch körperlich überlegen. Auch waren sie noch lange im Spielrhythmus, während bei uns Ferien waren und wir somit nicht entsprechend trainieren konnten“, sagte Mevius. Dennoch war die BBC-Trainerin von der Entwicklung ihrer Mannschaft angetan. „Vor zwei Jahren haben wir gegen Lübeck noch mit 80 und 50 Punkten verloren. Wir haben den Leistungsunterschied aufgeholt und sind jetzt in der Lage, Lübeck zu schlagen. Das stimmt mich hinsichtlich des Aufbaus einer neuen schlagkräftigen U16-Mannschaft um den starken Gbenga Hansen, der wieder in der Jugend-Bundesliga spielen könnte, zuversichtlich.“

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