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Landeszeitung

14. Dezember 2017 | 00:24 Uhr

Fussball : Härtetest kurz vor Saisonbeginn

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Fußball-Kreispokal Rendsburg-Eckernförde geht in seine entscheidende Phase. Am Sonntag werden die vier Mannschaften für das Halbfinale am 3. Oktober gesucht. Es kommt zum Duell RTSV gegen OTSV.

shz.de von
erstellt am 02.Aug.2014 | 12:00 Uhr

Der Fußball-Kreispokal Rendsburg-Eckernförde geht in seine entscheidende Phase. Morgen werden die vier Mannschaften für das Halbfinale am 3. Oktober gesucht. In der Runde der letzten Acht kommt es auf dem Rendsburger Nobiskrug zum Duell der Verbandsligisten Rendsburger TSV und Osterrönfelder TSV. Die anderen klassenhöchsten Teams gehen sich aus dem Weg und müssen bei Kreisligisten ran. Der TuS Rotenhof steht beim TSV Vineta Audorf auf dem Prüfstand, der Eckernförder SV muss zum Büdelsdorfer TSV und der Gettorfer SC ist beim VfR Eckernförde zu Gast. Alle Spiele beginnen um 15 Uhr.

Rendsburger TSV – Osterrönfelder TSV (So., 15 Uhr)

Eine Woche vor dem Punktspielstart wollen beide Trainer die Partie noch einmal nutzen, um unter Wettkampfbedingungen zu testen. „Zwei, drei Positionen sind bei uns noch vakant, deshalb kommt mir das Spiel ganz gelegen“, sagt RTSV-Coach Stefan Waskönig. Auch Olaf Lehmann wird nicht die Elf auf den Platz schicken, die am 9. August gegen den TSV Kronshagen auflaufen wird. „Auch weil der eine oder andere Spieler noch angeschlagen ist oder gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt ist“, erklärt der OTSV-Coach, dessen Team unter der Woche 2:2 beim Kreisligisten Borussia 93 Rendsburgs spielte. Gleichwohl ist beiden Übungsleitern das Ergebnis wichtig. „Das ist immerhin ein Pokalspiel. Keine Frage, dass man da eine Runde weiterkommen und am liebsten den Pott holen will“, sagen Waskönig und Lehmann unisono. Bei der Rollenverteilung geht die Meinung dann aber doch auseinander. Lehmann: „Der RTSV ist aufgrund der personellen Situation in meinen Augen klarer Favorit.“ Dem widerspricht Waskönig. „Das sehe ich nicht so, weil die Mannschaft zu frisch zusammen ist und es noch hier und da hakt. Erst in vier, fünf Wochen sind wir da, wo wir sein wollen.“

TSV Vineta Audorf – TuS Rotenhof (So., 15 Uhr)

Audorfs Trainer Norman Bock freut sich auf den Vergleich mit dem letztjährigen Ligakonkurrenten. „Spiele gegen Rotenhof machen immer Spaß, weil das zwei spielstarke Mannschaften sind, die die Offensive bevorzugen. Das sind immer ganz enge Kisten.“ In der Saison 2013/14 hatte der TuS Rotenhof jeweils mit 2:1 die Nase knapp vorne. Bock: „Ich hoffe, dass wir es diesmal besser machen und ins Halbfinale einziehen.“ Dort will auch Thomas Gosch mit seiner Mannschaft hin, wenngleich der TuS-Coach betont, „dass wir uns in erster Linie auf den Saisonstart in der Verbandsliga am 9. August konzentrieren.“ Deshalb wird Gosch am Sonntag auch „das eine oder andere noch einmal ausprobieren.“ Zumal Stammspieler wie Kilian Möller, Alexander Ermeling oder Daniel Kohlmorgen noch fehlen, zum Saisonstart aber mit einem Einsatz rechnen können. Neben einem guten Ergebnis und einer ordentlichen Leistung seiner Mannschaft ist Gosch aber eines wichtig: „Ich hoffe, dass sich niemand verletzt. Das wäre so kurz vor dem Saisonbeginn sehr bitter.“

Büdelsdorfer TSV – Eckernförder SV (So., 15 Uhr)

„Gegen den ESV werden wir sehen, wo wir wirklich stehen“, sagt Büdelsdorfs Trainer Adrian Königsmann, denn in den beiden Runden zuvor wurde sein Team weder vom SSV Nübbel (3:0) noch vom TSV Borgstedt (8:1) so richtig gefordert. „Das ist ein schöner Härtetest eine Woche vor Saisonbeginn“, so Königsmann weiter. Auch wenn die Eckernförder für den BTSV-Coach klarer Favorit sind („Die spielen in der Verbandsliga um die Meisterschaft mit.“), sieht er sein Team nicht völlig chancenlos. „Gegen Fockbek (2:0, d. Red.) hat sich der ESV in der letzten Runde sehr schwer getan. Wir werden alles in die Waagschale werfen und so gut es geht dagegenhalten.“

VfR Eckernförde – Gettorfer SC (So., 15 Uhr)

Die Gettorfer sind bisher sehr souverän durch den Pokal marschiert. Auch der TSV Waabs war beim 3:0 im Achtelfinale kein großes Hindernis. Den VfR schätzt GSC-Trainer Tim Rogge ähnlich stark ein wie die Waabser: „Ich gehe davon aus, dass der VfR uns kommen lässt. Das wird kein leichter Gang, auch wenn wir natürlich der Favorit sind. So selbstbewusst muss man dann aber eben auch auftreten.“ Rogge wünscht sich, dass sein Team eine noch größere Konstanz im Spiel entwickelt. Längere Schwächephasen wie in Waabs will Rogge zukünftig am liebsten nicht mehr sehen.

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