zur Navigation springen

Fußball-Kreisklasse A : GW Todenbüttel nervenstark

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Grün-Weißen drehen gegen den SSV Bredenbek einen 1:2-Pausenrückstand in ein 3:2und bleiben somit Tabellenführer.

In der Fußball-Kreisklasse A lassen schon die Ergebnisse des zweiten Spieltages vermuten, welche Mannschaften mittel- bis langfristig ganz vorne dabei sein werden, und welche Vereine ihr Hauptaugenmerk zwingend auf den Klassenerhalt legen müssen. So bleibt der SV GW Todenbüttel nach einem 3:2 (1:2)-Erfolg über den SSV Bredenbek an der Tabellenspitze und ist damit eines von fünf Teams mit einer lupenreinen Weste von sechs Zählern. Fünf Clubs sind es auch, die bisher noch keinen Punkt auf der Habenseite verbuchen konnten.

FC Fockbek – SSV Nübbel 1:0 (1:0)

Der FC hatte es nach dem TSV Groß Vollstedt gleich mit dem nächsten Aufsteiger zu tun und mühte sich erneut zu einem knappen Erfolg. Es war ein packendes, jedoch kein hochklassiges Derby vor rund 200 Zuschauern. „Der SSV bestimmte in den ersten dreißig Minuten eindeutig das Geschehen, konnte daraus aber kein Kapital schlagen“, so FC-Sprecher Steffen Sievers. Es passte ins Bild, dass das Tor des Tages ein abgefälschter Distanzschuss war (45.). „In der 2. Halbzeit haben wir dank unseres umsichtigen Abwehrchefs Jannik Stieper allerdings kaum mehr etwas zugelassen“, freute sich Sievers über einen optimalen Saisonstart.
Tore: 1:0 Steffen Arnold (45.).

TSV Rieseby – Eckernförde IF 0:7 (0:0)

Das klare Resultat deutet bereits an, in welche Richtungen es für beide Mannschaften wohl gehen wird, denn der TSV hatte gegen die Eckernförder nicht den Hauch einer Chance. „Trotz zweier guter Kontermöglichkeiten durch Jan Kielmann und Marcel Stange hatten wir großes Glück, nicht schon vor der Pause in Rückstand geraten zu sein“, analysierte Obmann Björn Fischer. In der zweiten Halbzeit machte IF dann ernst und nahm die Gastgeber, die in den Augen von Fischer viel zu wenig Gegenwehr zeigten, nach dem Führungstreffer von Maximilian Möller (54.) richtig auseinander.
Tore: 0:1 Möller (54.), 0:2 Irfan Acer (61.), 0:3 Ismael Acer (73.), 0:4, 0:5 Tjark Suhr (77., 79.), 0:6 Tobias Bukkales (86.), 0:7 Yannik Suhr (87.).

Brekendorfer TSV – Gettorfer SC II 1:1 (1:0)

„Wir mussten uns mit einem Unentschieden begnügen, weil wir es fertigbrachten, gleich sechs Mal das Aluminium des gegnerischen Gehäuses zu treffen“, ärgerte sich TSV-Kapitän Sönke Drews. Nur beim Strafstoßtreffer von Henrik Staack fand das Spielgerät den Weg über die Linie (9.). Der GSC, der sich von der 0:9-Pleite in Todenbüttel gut erholt zeigte, belohnte sich nach dem Rückstand mit einer offensiveren Ausrichtung durch Simon Meurer (52.). Überschattet wurde die Partie durch eine schwere Kopfverletzung von Staack, der ins Krankenhaus eingeliefert werden musste (78.).
Tore: 1:0 Staack (9., FE), 1:1 Meurer (52.).
Gelb-Rote Karte: Meurer (75., wdh. Foul, GSC).

FSV Friedrichsholm – TSV Borgstedt 1:2 (0:1)

Ein Aufwärtstrend war erkennbar, doch der FSV steht weiter ohne Punktgewinn da. „Der Sieg des TSV geht schon in Ordnung, weil sie die reifere Spielanlage zeigten. Dennoch haben meine Jungs eine gute Leistung gezeigt“, resümierte FSV-Trainer Berndt Gosch. Im ersten Durchgang besaß seine Elf ein leichtes Chancenplus und hätte nach einem vermeintlichen Foul an Holger Steensen auch einen Strafstoß zugesprochen bekommen können. Den Führungstreffer erzielten so die Gäste (39.), die nach Wiederbeginn das Ergebnis, mit Ausnahme der Nachspielzeit, relativ souverän verwalteten.
Tore: 0:1 Bastian Kaminski (39.), 0:2 Lean Leisner (68.), 1:2 Sven Danlowski (90., FE).

TSV Groß Vollstedt – TuS Rotenhof II 0:3 (0:1)

Für den Aufsteiger setzte es im zweiten Spiel die zweite Niederlage. Der Grund für das 0:3 war schnell gefunden: „Im Gegensatz zu uns verstanden es die Gäste ihre Chancen zu nutzen. Zudem haben wir beim 0:1 auch noch mitgeholfen“, so TSV-Obmann Stefan Waubke zum Eigentor von Rexhep Tasholli nach 34 Minuten. Die Heimelf, mit einem starken Yannick Koch im Tor, hatte ihre besten Möglichkeiten durch Florian Medewitz (55., 80.). Nach einem Eckball des TSV war es Manuel Bart, der den Konter des TuS zum 0:2 abschloss (75.). Nur drei Minuten später sorgte Tom Runge für die endgültige Entscheidung.
Tore: 0:1 Tasholli (34., ET), 0:2 Bart (75.), 0:3 Runge (78.).

TSV GH Lütjenwestedt – Osterrönfelder TSV II 1:2 (1:2)

Im gutklassigen Duell der Kreisligaabsteiger hätten die Hausherren den Platz nicht als Verlierer verlassen müssen. „Möglichkeiten die Partie für uns zu entscheiden waren durchaus gegeben“, meinte Lütjenwestedts Verantwortlicher Horst-Dieter Zetl. Mit einem Sonntagsschuss brachte Marvin Benckwitz den OTSV in Führung (15.), die Murat Kaba nur drei Minuten später, nach einem eigentlich verunglückten Freistoß, zum 0:2 ausbaute. Mehr als der schnelle Anschluss (Oliver von Borstel, 19.) gelang der Heimelf nicht, weil Christian Henke (30.) und Christian Schmidt (82.) ihre Chancen nicht verwerten konnten.
Tore: 0:1 Benckwitz (15.), 0:2 Kaba (18.), 1:2 von Borstel (19.).
Gelb-Rote Karte: Kaba (65., Unsportlichkeit, OTSV), Lukas Holling (88., wdh. Foul, TSV)

SV GW Todenbüttel – SSV Bredenbek 3:2 (1:2)

„Es war das erwartet schwere Spiel“, zeigte sich nicht nur GW-Sprecher Dieter Krompholz über das Zustandekommen des Ergebnisses erleichtert. Auch ein Remis wäre unterm Strich durchaus möglich gewesen, denn der SSV zeigte sich vom frühen Führungstreffer der Grün-Weißen durch Torben Paulsen (2.) keinesfalls geschockt. Per Doppelschlag drehten Kristopher Krey und Sven-Ole Schwanebeck innerhalb von zwei Minuten die Partie (12., 13.). „Wir haben in der zweiten Halbzeit aber große Moral bewiesen. Nur die Konter nach dem 3:2 (71.) sind nicht konsequent zu Ende gespielt worden“, bemängelte Krompholz.
Tore: 1:0 Paulsen (2..), 1:1 Krey (12.), 1:2 Schwanebeck (13.), 2:2 Marten Reimers (51.), 3:2 Jannes Backenhaus (71., FE).
Gelb-Rote Karte: Lasse Schwanebeck (70., wdh. Foul, SSV)

SV Felm – TuS Jevenstedt II 5:3 (1:2)

„Hier ist immer was los”, zählte SV-Trainer Kay Mielenz mal wieder die Stärken in der Offensive und die Schwächen in der Defensive auf. Nicht weniger als vier Mal zeigte der Unparteiische im Laufe der Begegnung auf den ominösen Punkt. „Mit Ausnahme des Strafstoßes, der zum 4:3 führte (90.+1, d. Red.) hätte man jedoch über jeden Pfiff lange diskutieren können“, so Mielenz, dessen Team den dreifachen TuS-Torschützen Florian Fischer und Spielmacher Sven Schneider nie in den Griff bekam. Mit drei Strafstößen verwandelten die Felmer am Ende einen 1:3-Rückstand noch in einen Sieg.
Tore: 0:1 Fischer (10.), 1:1 Christopher Grube (31.), 1:2 Fischer (45., FE), 1:3 Fischer (48.), 2:3 Philipp Sponagel (57., FE), 3:3 Henrik Listner (68., HE), 4:3 Sponagel (90.+1, FE), 5:3 Christian Beckmann (90.+2).

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen