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2. basketball-Regionalliga der Damen : Gutes Gefühl trotz des 64:66 im Auftaktspiel

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In ihrem ersten Spiel kassierten die Basketballerinnen des MTSV Hohenwestedt eine 64:66-Niederlage in Rotenburg.

Mit einem „guten Gefühl“, wie es Trainer Henning Schemann beschrieb, traten die Basketballerinnen des MTSV Hohenwestedt am Sonnabend die Heimreise aus Rotenburg an. Und dass, obwohl die Gäste in ihrem ersten Spiel in der 2. Regionalliga Nord bei der BG Rotenburg/Scheeßel II eine ebenso ärgerliche wie vermeidbare 64:66 (21:18, 37:35, 52:52)-Niederlage kassierten.

Ärgerlich deshalb, weil es laut Schemann viele strittige Schiedsrichterentscheidungen gab, die immer wieder den Spielfluss seines Teams störten. Vermeidbar, weil man es zum einen versäumte, sich im dominanten ersten Viertel einen höheren Vorsprung als das 21:18 heraus zu spielen, und zum anderen beim 64:66 kurz vor dem Ende zwei Freiwürfe nicht nutzen konnte.

„Da kam vieles zusammen“, resümierte der Hohenwestedter Coach. Und als wäre das noch nicht genug, so wurde Geertje Redinger, mit 29 Punkten die überragende Spielerin auf dem Parkett, beim finalen Wurf fünf Sekunden vor Schluss gefoult, ohne dass das geahndet wurde. „Da hätte man auch zwei Freiwürfe geben können“, haderte Schemann mit der teilweise vogelwilden Regelauslegung der Unparteiischen. „Die hatten keine Linie, auf die man sich einstellen konnte. Doch daran hat es alleine nicht gelegen. Natürlich haben alle zuerst die Schuld bei den Schiedsrichtern gesucht, aber wir müssen uns an die eigene Nase fassen, zumal wir vier Minuten vor dem Ende noch mit sechs Punkten geführt haben.“

Dennoch war Schemann mit der Vorstellung seiner Schützlinge sehr zufrieden und sprach deshalb auch von dem „guten Gefühl“. „Wir haben uns spielerisch gegenüber der Vorsaison weiterentwickelt. Das war deutlich zu sehen. Viele Punkte wurden sehr gut herausgespielt und nicht wie in der Vergangenheit durch Einzelaktionen erzielt.“ Gefreut hat sich der MTSV-Coach auch über das Regionalliga-Debüt von Elena Däke. „Sie hat ihre Sache sehr gut gemacht und hätte fast ihre ersten Punkte in der Regionalliga erzielt.“

Nun haben Schemann und seine Spielerinnen erst einmal zwei Wochen Pause, ehe es am 19. Oktober zum Ahrensburger TSV geht. Dann wollen es die Hohenwestederinnen besser machen und mit einem „guten Gefühl“ und zwei Punkten die Heimreise antreten.

MTSV Hohenwestedt: Bünning, Höpfner (12), Iversen (2), Laessing (7), Lück (5, 1x3), Ohrt (4), Redinger (29, 1x3), Storm (5), Däke.

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erstellt am 07.Okt.2013 | 06:00 Uhr

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