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1. Basketball-Bundesliga : Gute Erinnerungen an den VfL Stade

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 1. Basketball-Regionalliga empfängt der BBC Rendsburg den Tabellenzweiten VfL Stade. Die Twisters haben gute Erinnerungen an den VfL. In den beiden Vorjahren gelangen gegen die Niedersachsen zwei Heimsiege.

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Seit seinem Aufstieg vor gut zwei Jahren in die 1. Basketball-Regionalliga feierte der BBC Rendsburg gegen den heutigen Gast VfL Stade zwei Heimsiege. Ab 19.15 Uhr soll nun der dritte Streich in der Sporthalle der Herderschule folgen. Doch leicht wird es für den Tabellenachten nicht, mischen die Niedersachsen derzeit im Konzert der Großen als Zweiter des Klassements kräftig mit.

Mit „Vorfreude“ fiebert Twisters-Coach Bjarne Homfeldt dem dritten Heimspiel der Saison entgegen: „Es ist schön, endlich wieder in Rendsburg zu spielen.“ Von sechs Partien mussten die Korbjäger vom Kanal vier Mal auswärts ran. Und die Erinnerungen an die Stade-Duelle in heimischen Gefilden verstärken die Vorfreude noch. Ende Februar dieses Jahres gelang ein 92:84, in der Aufstiegssaison verwandelten 377 Twisters-Fans am 10. Januar 2015 beim 75:72 die Herderschule in einen Hexenkessel. „Vor der Saison hätte ich uns gegen einen Tabellenzweiten eine Siegchance von fünf Prozent eingeräumt. Nach dem überzeugenden Sieg in Westerstede würde ich jetzt auf 25 bis 30 Prozent erhöhen“, sagt Homfeldt, der sein Team als Außenseiter „nicht chancenlos“ sieht. Doch Stade ist nach dem jüngsten 73:30-Sieg im Topspiel gegen die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen mitten drin im Meisterrennen, nachdem zuvor vier von fünf Partien ebenso gewonnen werden konnten. Die einzige Niederlage kassierte der VfL zuhause gegen die Aschersleben Tigers (80:81). In fremder Halle wurde ausnahmslos gewonnen. „Stade hat den größten und kräftigsten Kader der Liga. Vier Spieler sind über zwei Meter groß und wiegen mehr als 100 Kilogramm“, erwartet Homfeldt ein sportliches Schwergewicht: „Wir müssen versuchen, sie nach Außen zu locken oder über Schnellangriffe zum Erfolg zu kommen.“ Gerade unter dem Brett wird es für die Rendsburger um die Center Christopher Geist und Fabian Kleveman heiß hergehen. Insbesondere die Kreise des Spaniers Damian Cortes Rey (Homfeldt: „So stark hatte ich ihn vor der Saison gar nicht auf dem Zettel.“) gilt es einzudämmen. Mit durchschnittlich 17,8 Punkten pro Partie ist der Iberer auch der beste Punktesammler der Stader, der es hauptsächlich mit Max Hillner und Martell Collins zu tun bekommen wird. Doch den Vorjahresachten auf den Spanier zu reduzieren, dürfte wohl der erste Schritt Richtung fünfter Saisonniederlage sein. Neben den drei weiteren Legionären Mason Biddle (USA), Wojciech Rogacewicz (Polen) und Oscar Andres (Spanien) hat Homfeldt auch noch die deutschen Tom Lipke, Richard Fröhlich und Jan-Christian Both im Blick. Bange machen gilt aber nicht für den BBC-Headcoach, der seinen gesamten Kader aufbieten kann. Und dann ist da ja noch das gute Gefühl: „Stade ist ein bisschen unser Lieblingsgegner und das einzige Team, das jetzt noch in der Liga spielt und das wir zu Hause zweimal geschlagen haben.“ Heute um 21.20 Uhr dürften alle schlauer sein, ob aller guten Dinge wirklich drei sind.

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