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Stafstedt : Günther-Fielmann-Platz in festlichem Glanz

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Da strahlten nicht nur die Augen der Kinder: Am Sonnabend um kurz nach 18 Uhr wurden an der zwölf Meter hohen Nordmanntanne, die der Ehrenbürger Günther Fielmann seiner Heimatgemeinde Stafstedt geschenkt hat, die Lichter eingeschaltet.

Da strahlten nicht nur die Augen der Kinder: Am Sonnabend um kurz nach 18 Uhr wurden an der zwölf Meter hohen Nordmanntanne, die der Ehrenbürger Günther Fielmann seiner Heimatgemeinde Stafstedt geschenkt hat, die Lichter eingeschaltet. Zusammen mit Bürgermeister Hans Hinrich Neve und mit tatkräftiger Unterstützung mehrerer Kinder drückte der erfolgreiche Brillen-Unternehmer den „roten Knopf“, der den Baum weihnachtlich leuchten ließ und damit der kleinen Gemeinde eine große Attraktion beschert.

Bereits zum elften Mal wurde mit der „Illumination der Fielmann-Tanne“ die Adventszeit stimmungsvoll begonnen. 666 Glühlampen hatten Mitglieder der Feuerwehr eine Woche zuvor angebracht. „Mitten in der Arbeit wurden wir alarmiert und mussten zu einem Einsatz in den Nachbarort Brinjahe“, berichtete Wehrführer Sven Thams von einer unvorhergesehenen Unterbrechung. So wie die helfenden Hände der Feuerwehrkameraden trägt auch der Westerrönfelder Posaunenchor zur adventlichen Stimmung bei. In wechselnder Besetzung sind die Musiker mit Liedern wie „Oh Tannenbaum“ und „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ seit Beginn an dabei. Mehr als hundert Dorfbewohner, darunter viele Kinder, sowie Besucher aus den Umlandgemeinden genossen die vorweihnachtliche Stimmung.

Zwölf Meter hoch, drei Tonnen schwer, etwa 40 Jahre alt – er wünsche sich, dass sich viele Menschen an dem leuchtenden Baum erfreuen, sagte Günther Fielmann. Die erste Tanne hatte der Unternehmer und Stafstedter Ehrenbürger nach der Einweihung des Feuerwehrgerätehauses, das er gespendet hat, 2005 aufstellen lassen. Dieses lieb gewonnene Ritual wird alljährlich wiederholt. Das „Fest der Illumination“ wurde von Fielmann ins Leben gerufen, um die dörfliche Gemeinschaft zu fördern. Hans Hinrich Neve dankte Fielmann für den „wunderschönen Lichterbaum“. Der Bürgermeister hob den Einsatz der Feuerwehrleute hervor, die die Beleuchtung angebracht haben. Zudem haben Frauen aus dem Dorf das Feuerwehrgerätehaus geschmückt, Tische dekoriert, einen großen Adventskranz gebunden und an den Ständen geholfen, wo „Ehrenbürgerpunsch“, dessen Rezept geheim ist, süße Waffeln und heiße Würstchen für das leibliche Wohl aller Besucher sorgten. Für die Kinder brachte der Weihnachtsmann kleine Geschenke mit.

Von Günther Fielmann gespendete große Tannen stehen in mehreren deutschen Städten. Aber nur in seinem Heimatort Stafstedt drückt der Unternehmer selbst auf den roten Knopf zur „Illumination“. 

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