Zirkusluft in Hohn : Grundschüler als Stars in der Manege

Manege frei: Besonders stolz waren die Nachwuchsartisten auf ihre Pyramide.
Manege frei: Besonders stolz waren die Nachwuchsartisten auf ihre Pyramide.

Zirkus total“ hieß es jetzt auf dem Gelände der Hohner Theodor-Storm-Schule. Rund 200 Grundschüler lernten fächerübergreifend fast alles zum Thema „Zirkus“.

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29. März 2014, 06:00 Uhr

„Zirkus total“ hieß es jetzt auf dem Gelände der Hohner Theodor-Storm-Schule. Rund 200 Grundschüler lernten fächerübergreifend fast alles zum Thema „Zirkus“. Eingebaut in Rechen- und Lesetrainingsaufgaben, wurde Fensterdeko mit zirzensischen Motiven hergestellt, gebastelt sowie Zaubertricks in den Klassen vorbereitet und vorgeführt.

Der Zirkus Zaretti mit Tino, Adriano, Phillipp, Marina, Robert und weiteren Mitgliedern der Artistenfamilie Maatz war, wie alle vier Jahre, in Hohn zu Gast. „Jedes Kind darf im Laufe seiner Grundschulzeit Zirkusluft schnuppern und in der Manege auftreten“, sagte Rektor Norbert Mumm, der die Projekttage mit den mit pädagogischem Gespür arbeitenden Zirkusleuten sehr schätzt. Schnell hatten sich die Kinder entschieden, ob sie Clown, Jongleur oder Bodenturner, ob sie auf dem treuen Pferd voltigieren oder gar auf das Trapez wollten. Bei den Mädchen kam es natürlich auch auf das schönste Glitzerkostüm an. Mutige Jungs ließen sich für die Nummer „Los Dolchos“ Furcht erregend ausstaffieren. Die „Dolchos“ mussten ihre spitzen Waffen vorsichtig in eine geheimnisvolle Kiste schieben: Wie durch ein Wunder stiegen ein kleines Mädchen und zwei zierliche Jungs zur Erleichterung des Publikums unbeschadet aus der Kiste heraus.

„Das dürft Ihr auf keinen Fall zu Hause nachmachen“, warnte Tino Maatz, als Feuerschlucker „Abdullah“ seinen aufregenden Auftritt beendet hatte: „Abdullah hat das viele Jahre geübt.“ Ein kleines Wunder vollbrachten die Clowns, als sie dem Plüschlöwen mit einem energischem „Trick(tt)“ das Springen durch einen Hula-Hoop-Reifen beibrachten. Gleich 20 der glitzernden Reifen ließ Artistin Marina um ihren Körper rotieren. Übrigens: Bären, Leoparden und Löwen gibt es in dem kleinen Familienzirkus nicht, dafür aber gelehrige Ziegen und Ponys. Und gelehrig waren auch alle Kinder, die sich in den jeweils nur zwei Trainingstagen das große Programm aneigneten.

Mit einem großen Finale bedankten sich die jungen Artisten bei dem begeisterten Publikum.

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