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Büdelsdorf : Großer Spaß für alle, die Interesse am Ungewohnten haben

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Abend mit „Spark“ in der ACO-Thormannhalle wurde zum Beweis für Wagemut und Neugier. Das unkonventionelle Konzert setzte Zeichen für das Programm unter dem neuen Intendanten: Mehr Musik für ein jüngeres Publikum.

shz.de von
erstellt am 03.Aug.2014 | 13:27 Uhr

Der Abend mit „Spark“ in der ACO-Thormannhalle wurde zum Beweis für Wagemut und Neugier. Das unkonventionelle Konzert setzte deutlich hör- und sichtbare Zeichen für das Programm unter dem neuen Intendanten Dr. Christian Kuhnt: Mehr Musik für ein jüngeres Publikum.

Es war zugleich ein Heidenspaß für alle, die großes Interesse am Ungewohnten haben. „Spark“ sind fünf virtuose Könner auf Blockflöten, Melodica, Viola, Violoncello und Klavier. Tonangebend waren Cello und Klavier. Auffallend: Die Flötensammlung von Andrea Ritter und Daniel Koschitzki. Der Moderator, Sänger und Arrangeur der Gruppe bescherte dem Publikum bei hochsommerliche Abendhitze ein Programm voller Spielfreude zwischen gewaltigen sinfonischen Klangdimensionen und Kammermusik. Alles anspruchsvoll, locker und gekonnt dargeboten. Darunter so intime Stücke wie der Chanson „Je t’aime“ aus Reinhard Meys französischer Zeit, verfremdete „Lieder ohne Worte“ von Felix Mendelssohn als Reminiszenz an das Festival-Motto und heimatverbundene Lieder wie „Hoch auf dem gelben Wagen“ für Kammermusik-Ensemble. Auch „Ich hab die Nacht geträumet“ von Joachim August Zarnack (1777-1827) in der Bearbeitung von Daniel Koschitzki war darunter. Mit einem Wort: Genial! Es wurde eine erfrischend geistreiche Abenteuerreise in Musikwelten Von der ersten bis zur letzten Sekunde mitreißend. Alles auswendig gespielt, sogar mit kleiner Bühnenshow. „Spark“ löste heftige Beifallstürme aus und konnte erst nach drei Zugaben gehen. Es blieb der Wunsch, dass in weiteren Festival-Jahrgängen nochmal geträumt werden kann.


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