1. Basketball-Regionalliga : Großer Schritt zum Klassenerhalt

13 Punkte steuerte Björn Rohwer (rotes Trikot) zum Twisters-Sieg bei.
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13 Punkte steuerte Björn Rohwer (rotes Trikot) zum Twisters-Sieg bei.

Die Rendsburg Twisters feiern gegen den VfL Stade einen wichtigen 75:72-Sieg. Grundstein für den Erfolg ist die starke Defensivleistung der Gastgeber.

shz.de von
12. Januar 2015, 09:21 Uhr

Die Rendsburg Twisters sind dem Klassenerhalt in der 1. Basketball-Regionalliga einen großen Schritt näher gekommen. In einem bis zur letzten Sekunde spannenden und emotionsgeladenen Spiel bezwang der Aufsteiger in heimischer Halle den Tabellenfünften VfL Stade vor 377 Zuschauern mit 75:72 (23:16, 39:33, 57:53). „Das war in unserem siebenten Heimspiel die beste Saisonleistung. Ich bin stolz und glücklich, dass uns diese Topleistung gelungen ist. Jetzt brauchen wir wohl nur noch einen Sieg für den Klassenerhalt. Das sollte zu schaffen sein“, atmete Homfeldt nach dem Abpfiff kräftig durch.

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Basis für den Erfolg war sicher die kompakte Abwehrarbeit. „Gegen einen solch individuell stark besetzten Gegner nur 72 Gegenpunkte zuzulassen, war hervorragend“, zeigte sich Homfeldt von der Defensivarbeit seiner Mannschaft restlos begeistert. Eine ganz starke Vorstellung bot Eric Kibi. Im Hinspiel hatten die Twisters noch auf ihn verzichten müssen. Weitere Eckpfeiler im Abwehrspiel waren auch „Dimi“ Basylev und der junge Christian Rinner. Die fast perfekt arbeitende Defensive sorgte dann auch dafür, dass es im Angriffsspiel gut lief. „Besonders in der ersten Halbzeit haben wir gut getroffen. Das war im Hinblick auf den weiteren Spielverlauf sehr wichtig“, meinte Homfeldt. Denn Stade ließ sich nie abschütteln. Selbst ein 18:30-Rückstand (13.) entmutigte die Gäste nicht. David Hopkins (22 Punkte) und Jan-Christoph Both (20) hielten ihre Mannschaft immer wieder im Spiel. Doch die Rendsburger konnten sich immer wieder absetzen und trafen jeweils zum rechten Zeitpunkt. Dabei zeichnete sich besonders Peter Marcic (26 Punkte) aus. Gut unterstützt wurde er von Kibi (18) und Björn Rohwer (13). Aber auch eine im Spielverlauf deutlich besser werdende Rebound-Quote führte die Twisters zum Sieg.

Richtig spannend wurde es im letzten Viertel. Nach 34. Minuten stand es plötzlich 64:64. Dazu hat sicher auch beigetragen, dass die Schiedsrichter ihre Linie verloren und in einigen Szenen gegen die Gastgeber entschieden. Doch 22,6 Sekunden vor dem Schlusspfiff führten die Twisters mit 73:72. Dann hatte Peter Marcic seinen großen Auftritt. 7,1 Sekunden vor dem Ende verwandelte er zwei Freiwürfe zum 75:72. Die Herderhalle glich einem Hexenkessel. Jetzt benötigten die Gäste einen „Dreier“, um noch die Verlängerung zu erzwingen. Doch das gelang ihnen nicht mehr. „Wir haben uns zuvor einfach zu viele Ballverluste geleistet. Rendsburg hat mit viel Energie gewonnen“, meinte Stades Trainer Benka Barloschky anerkennend.

Rendsburg Twisters: Brodersen (7), Hillner (3/1x3), Schütze, Marcic (26/4x3), Sopha (3/1x3), Rohwer (13/2x3), Basylev, Schlemmer (1), Brunk (4), Schmitt, Rinner, Kibi (18).

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