„Engagement (er)leben“ : Großer Marktplatz der Freiwilligen

Die Rettungshundestaffel Holstein stellte sich vor: Beate Schmelzkopf (links) mit „Coco“ und Antje Philippsen mit „Buddy“.
Die Rettungshundestaffel Holstein stellte sich vor: Beate Schmelzkopf (links) mit „Coco“ und Antje Philippsen mit „Buddy“.

50 Vereine und Organisationen waren bei der gut besuchten Ehrenamtmesse im Hohen Arsenal vertreten

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19. März 2018, 11:01 Uhr

Rendsburg | „Engagement (er)leben!“ Unter diesem Motto stand die Ehrenamtmesse, die der Arbeitskreis für bürgerschaftliches Engagement in der Region Rendsburg und im Kreis Rendsburg-Eckernförde gestern im Hohen Arsenal veranstaltete. Ziel der Messe mit 50 Ausstellern war es, die Vielfalt des Ehrenamts in den Organisationen, Vereinen, Wohlfahrtsverbänden und Selbsthilfegruppen zu präsentieren. Besucher konnten Informationen einholen und sich gegebenenfalls für eine freiwillige Tätigkeit entscheiden.

Karin Guirautane aus Rendsburg ließ sich von Horst Reibisch, dem Vorsitzenden des Rendsburger Ortsverbandes im Deutschen Kinderschutzbund, über dessen Arbeit informieren. „Ich habe mich schon lange auf diese Messe gefreut, weil ich nach einer sinnerfüllenden Aufgabe suche“, erklärte die 71-Jährige. Etwas für ältere Menschen oder für Kinder zu tun, schwebt ihr vor. Besonders gefallen würde es ihr, wenn sie Kindern vorlesen könnte, was sie schon in Kitas getan hat. Zudem könnte sie sich vorstellen, Hausaufgabenhilfe zu geben. Reibisch berichtete von den Schwerpunkten „Schwimmunterricht“, gesunde Ernährung sowie „Kunst und Kultur für alle“. Karin Guirautane bekam von ihm die Namen von Ansprechpartnern, um als Vorleserin tätig werden zu können.

Die Rettungshunde „Coco“ und „Buddy“ zogen viele Blicke auf sich. Der Neufundländer und der Amerikanisch-Kanadische weiße Schäferhund gehören zur Rettungshundestaffel Holstein. „Unsere Rettungshunde sind aufgrund ihrer Ausbildung hocheffizient, sie orten zügig in Not geratene Menschen in der Fläche und in Trümmern sowie in schwierigem Terrain“, erklärte Antje Philippsen, die Besitzerin von „Buddy“. Jeder Hundeführer würde immer nur mit seinem eigenen Tier arbeiten, machte Beate Schmelzkopf deutlich. Zum Einsatz kommen die Rettungshunde erst nach einer zweijährigen Ausbildung und abschließender Prüfung. „Bilden Sie ihren Hund zum Rettungshund aus, werden Sie Rettungshundeführer“, riefen die Hundeführerinnen im Arsenal zum Mitmachen auf. Alle aktiven Angehörigen der Rettungshundestaffel Holstein sind 24 Stunden am Tag einsatzbereit. „Unsere Einsätze sind kostenfrei“, betonte Antje Philippsen.

„Wir sind durchaus wieder zufrieden“, sagte Fritz Kruse vom Arbeitskreis für bürgerschaftliches Engagement. 1800 Besucher, etwa 200 weniger als vor zwei Jahren, seien zur Messe gekommen. Die Aussteller hätten interessante Gespräche geführt und Kontakte geknüpft.

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