Kanalcup in Rendsburg : Großer Empfang für die besten Ruderer

Der amerikanische Achter nach dem Zieleinlauf.
1 von 2
Der amerikanische Achter nach dem Zieleinlauf.

SH Netz Cup: Rendsburger feiern die vier Teams des Marathon-Rennens.

shz.de von
24. September 2018, 09:56 Uhr

Die weltbesten Achter muss man nicht lange bitten, um am SH Netz Cup teilzunehmen. Sie kommen gern, und zwar nicht nur wegen der sportlichen Herausforderung, sondern auch wegen des großartigen Publikums. Mit Begeisterung haben die Rendsburger gestern die Teams aus den Vereinigten Staaten, den Niederlanden, Großbritannien und Deutschland im Kreishafen nach spannendem 12,7-Kilometer-Rennen empfangen. In Fernsehinterviews unmittelbar nach dem Wettbewerb lobten die Sportler die von den Zuschauern verbreitete tolle Stimmung.

An der Strecke hatten sich weniger Zuschauer postiert als in den Vorjahren, am Kreishafen hingegen war viel los. Die im wahren Sinne des Wortes schauerlichen Wetterprognosen wurden nicht Wirklichkeit. Nur die Eröffnung am Freitag hatte wegen Regens und starken Windes von der NDR-Bühne ins Festzelt verlegt werden müssen. Während der Wettbewerbe am Sonnabend hingegen zeigte sich sogar die Sonne. Gestern zum Auftakt des Marathon-Rennens nieselte es anfangs. Am Kreishafen mussten die Regenschirme nicht aufgespannt werden.

Die Organisatoren Wolfgang und Florian Berndt waren hochzufrieden. „Ein so spannendes Rennen hatten wir noch nie“, sagte Florian Berndt. Der 18. Cup war der erste, bei dem drei Teams bis wenige hundert Meter vor dem Zieleinlauf eine Chance auf den Sieg hatten. Der rege Zuspruch der Rendsburger trug ebenfalls zur guten Laune bei. „Das ist ja hier wie im Ameisenhaufen“, so Berndt. Vier Fallschirmspringer des Lufttransportgeschwaders 63 setzten den spektakulären Schlusspunkt. Sie sprangen aus einer Transall über dem Kreishafen ab, entrollten während ihres Fluges die vier Fahnen der Teilnehmerländer und landeten sicher am südlichen Kanalufer.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen