zur Navigation springen

Dannenbergs Alpenquerung : Große Kraft aus kleinen Samen: Dannenbergs Weg zum neuen Lebensgefühl

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ausschließlich von Chia-Samen möchte sich Hans-Peter Dannenberg bei seinem Trip über die Alpen ernähren.

von
erstellt am 07.Aug.2014 | 09:35 Uhr

Die Ernährung wird für Hans-Peter Dannenberg einer der Knackpunkte bei seiner Tour über die Alpen sein. Neben Wasser verlässt sich der Ultraläufer auf die Kraft der Chia-Samen.

Für die Ureinwohner Mexikos, die Tarahumara-Indianer, ist es das Hauptnahrungsmittel. „Aufgrund ihrer Lebensbedingungen müssen sie am Tage Strecken von bis zu zweihundert Kilometern am Tag zurücklegen. Sie ernähren sich zu neunzig Prozent aus diesen Chia-Samen“, erläutert Dannenberg. Die Samen lassen sich in natürlichem Zustand verzehren, oder man vermischt sie mit Wasser. Dann quellen sie auf, ähnlich wie Reiskörner.

Aufmerksam auf die Chia-Samen wurde Dannenberg in einer nicht ganz einfachen Phase seines Lebens. „Vor einigen Jahren war ich dick und fett, wog knapp 110 Kilogramm“, sagt der heute völlig durchtrainierte 52-Jährige. Seinerzeit wollte er wieder Sport treiben und abspecken. „Aber man kennt ja den Ärger mit den Diäten. Da schafft man es dann einmal eine Woche, nicht so viel zu essen, aber parallel dazu geht die Leistungskurve drastisch nach unten.“ Er habe das nie hinbekommen, fühlte sich alt und plagte sich mit Rücken- und Kniebeschwerden herum. „Mein Physiotherapeut riet mir zu walken, mit diesen Stöckern. Alleine diese Vorstellung war für mich eine Katastrophe, mit Mitte 40 am Kanal spazieren zu gehen“, erinnert sich Dannenberg. Abhilfe schaffte dann das Buch „Born to run“ von Christopher McDougall. Darin wird beschrieben, wie man vernünftig laufen kann und was es dabei zu beachten gilt. „In einem Nebensatz stand auch etwas über diesen Chia-Samen. Ich habe sie mir dann aus den USA besorgt.“ Vier Wochen lang reichte die Ration. „Es ging mir auch gut damit, obwohl der große Aha-Effekt ausblieb. Der setzte erst ein, als ich sie nicht mehr nahm. Plötzlich fühlte ich mich wieder schwer und müde.“

Und so suchte sich Dannenberg einen Händler, der die Samen in Europa vertreibt. Die erneute Zufuhr brachte das gewünschte Ergebnis: „Meine Formkurve ging hoch und der Fettanteil in meinem Körper runter.“ Mittlerweile ist es nicht nur Dannenberg, der auf die Wirkung der Chia-Samen schwört. „Es muss nicht immer teuer und aus dem Chemie-Labor sein. Das ist meist nur Marketing“, so Dannenberg. „Die Natur bietet viel bessere Produkte. Ich jedenfalls habe durch die Chia-Samen ein neues Lebensgefühl erfahren.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen