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Büdelsdorf : Große Enttäuschung bei der BWG

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SPD bleibt stärkste Kraft in Büdelsdorf. SSW erringt auf Anhieb zwei Sitze.

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 08:42 Uhr

büdelsdorf | Die SPD mit zehn Sitzen und die CDU mit sieben Sitzen sind auch in der neuen Stadtvertretung in unveränderter Stärke vertreten. Die Büdelsdorfer Wählergemeinschaft (BWG) verliert zwei ihrer bisher sechs Sitze. Der neu angetretene SSW erringt auf Anhieb zwei Mandate.

Uta Kroske (BWG) war von dem Abrutschen geschockt. "Zwei Sitze verloren - ein deprimierendes Ergebnis." Der SSW habe Stimmen gekostet, meinte sie. Aber auch bei den Themen Schulstandort und neue Wohnbaugebiete habe die BWG nicht immer deutlich machen können, dass das Gemeinwohl bei ihren Entscheidungen an vorderster Stelle stehe, meinte Kroske in ihrer ersten Analyse des Wahlergebnisses. Die BWG stürzte von 28 Prozent bei der Wahl vor fünf Jahren auf nunmehr 15,44 Prozent regelrecht ab.

Nutznießer dieser Verluste war der SSW, der mit Hartmut Steins und Niels Faust in die Stadtvertretung einzieht. 8,5 Prozent der Stimmen wurden erreicht. Der SSW war bei den beiden vorangegangenen Kommunalwahlen in Büdelsdorf nicht angetreten. "Der SSW wird mit einem Mix aus Aspekten der dänischen Minderheit und dem, was Büdelsdorf bewegt, Politik machen", kündigte der sichtlich zufriedene Niels Faust an.

Zufrieden am Wahlabend zeigte sich auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Horst Beyer. "Wir haben Zahl unserer Sitze gehalten." Der Stimmenanteil hat sich von 31,4 Prozent bei der letzten Kommunalwahl auf jetzt 31,63 Prozent kaum verändert.

Die SPD stieg zwar in der Gunst der Büdelsdorfer Wähler von 40,6 Prozent im Jahr 2008 auf 44,43 Prozent. Die Zahl ihrer Stadtvertreter bleibt aber bei zehn. "Wir werden unseren Kurs weiter halten", sagte der Fraktionsvorsitzende Carsten Pahl. Er baue dabei auf die gute Zusammenarbeit mit der CDU, sei aber auch offen für die Neuen, sprich für den SSW. Der Neubau der Heinrich-Heine-Schule sei das große und wichtige Projekt für die Stadt, betonte Pahl.

Die SPD als stärkste Fraktion in der Stadtvertretung wird in der konstituierenden Sitzung am 20. Juni den neuen Bürgervorsteher vorschlagen. "Ich stehe dafür zur Verfügung", sagte Horst Eckert, der aktuelle Bürgervorsteher, mit einem Lächeln. Auch er betonte, dass die SPD weiter die Zusammenarbeit mit allen Parteien suche.

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