Große Ehre für Hans-Klaus Kühl

Hans-Klaus Kühl wurde mit dem Ehrenkreuz in Silber geehrt.
1 von 2
Hans-Klaus Kühl wurde mit dem Ehrenkreuz in Silber geehrt.

Amtswehrführer erhält Schleswig-Holsteinisches Ehrenkreuz der Feuerwehr in Silber

shz.de von
15. Juni 2014, 14:11 Uhr

Es war eine große Überraschung für Hans-Klaus Kühl. Nach den Ehrungen und Beförderungen während des Amtsfeuerwehrtages des Amtes Jevenstedt wurde der Amtswehrführer mit dem Schleswig-Holsteinischen Ehrenkreuz der Feuerwehr in Silber geehrt.

Punkt neun Uhr hieß es am vergangenen Sonnabend „antreten bitte“ für die zahlreichen Feuerwehrkameraden. Neben den Wehren aus Schwabe, Hamweddel, Oldenhütten, Stafstedt, Haale, Westerrönfeld, Brinjahe, Nienkattbek, Schülp bei Rendsburg, Embühren, Jevenstedt und Luhnstedt nahmen auch die benachbarten Retter aus Bargstedt und Oldenhütten aus dem Amt Nortorfer Land an dem Festtag auf dem Luhnstedter Sportplatz teil. Er freue sich und bedanke sich für das „gute Miteinander“ der Kameraden, betonte Amtsvorsteher Hans Hinrich Neve.

Dann wurden Oberlöschmeister Henning Kühl (Embühren) sowie die Löschmeister Christian Steen und Thomas Lucht (beide Luhnstedt) mit dem Brandschutzehrenzeichen in Silber für 25-jährigen Dienst in der Feuerwehr ausgezeichnet. Für 40 Jahre Treue zur Wehr wurde Klaus Markus Wittmaack (Luhnstedt) geehrt. Zudem wurden Johannes Schlüter (Brinjahe) zum Oberlöschmeister, Jens Schmitt (Nienkattbek) und Sven Martens (Brinjahe) zu Brandmeistern sowie Finn Wittmaack (Luhnstedt) zum Oberlöschmeister befördert.

Danach bat Fritz Kruse, stellvertretender Kreiswehrführer, Hans-Klaus Kühl nach vorne und verlieh ihm das Schleswig-Holsteinische Ehrenkreuz der Feuerwehr in Silber. „Ich freue mich, dass ich diese Ehrung heute vornehmen darf. Hans-Klaus Kühl gehört seit über 40 Jahren zur Feuerwehr Jevenstedt und ist immer für seine klaren Worte und sein kameradschaftliches Handeln bekannt gewesen“, so Kruse.

Nach dem „offiziellen Teil“ begannen die Wettkämpfe, bei denen die Feuerwehren ihre Fähigkeiten in Sachen Koordination, Schnelligkeit und Zielvermögen beweisen konnten. Letztendlich ging es nämlich darum, mit gezielten Wasserstrahlen Holzfiguren zu treffen, nachdem das Equipment dafür fachmännisch aufgebaut werden musste. Der gemütliche Part des Tages begann am Abend nach dem traditionellen Umzug durch die Gemeinde in Form eines Festballes. Schon Tage zuvor hatte die Gemeinde Luhnstedt „aufgerüstet“ und das Dorf für das kommende Fest geschmückt. „Wenn mit den Planungen begonnen wird, weiß noch keiner, wie viel Arbeit eigentlich in den Amtsfeuerwehrtag gesteckt werden muss“, so Bürgermeister Christian Steen. „Ich möchte mich aber bei allen Luhnstedtern für das schöne Herrichten des Dorfes bedanken“, so Steen weiter.

zur Startseite

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert