zur Navigation springen

SH Netz Cup 2015 in Rendsburg : Großbritannien schlägt den Deutschland-Achter

vom

Bittere Enttäuschung bei den deutschen Ruderern: Die WM-Revanche gegen Großbritannien fiel ins Wasser.

Rendsburg | Nur eine Woche nach dem verlorenen WM-Finale hat der Deutschland-Achter erneut eine Niederlage gegen Großbritannien hinnehmen müssen. Bei der 15. Auflage des längsten Ruderrennens der Welt auf dem Nord-Ostsee-Kanal siegten die Briten am Sonntag mit deutlichem Vorsprung. Hinter dem zweitplatzierten Gastgeber kamen in dem 12,7 Kilometer langen Rennen von Breiholz nach Rendsburg der WM-Dritte Niederlande und das Boot der USA ein.

Der Deutschland-Achter, der das kraftraubende Rennen schon elfmal gewann, wollte eigentlich Revanche nehmen für die WM-Niederlage. Auf dem Lac d'Aiguebelette in Savoyen/Frankreich hatten sich die Briten mit einem Vorsprung von 18 Hundertstelsekunden durchgesetzt. Während der Weltmeister seine Team neu formierte, gingen die Deutschen in WM-Besetzung an den Start.

Olympiasieger Deutschland übernahm beim Start die Initiative. Doch die Briten erhöhten plötzlich das Tempo, zogen an den Deutschen vorbei und setzen sich direkt vor sie. Bundestrainer Ralf Holtmeyer war enttäuscht: „Die Briten sind stärker im Ausdauerbereich. Da müssen wir uns was überlegen“, sagte er. Für das deutsche Paradeboot war es die erste Niederlage auf dem Nord-Ostsee-Kanal nach 2010.

Tags zuvor waren die Achter auf der Hamburger Binnenalster am Start. Dort wurde der vierte Sprintcup ausgetragen. Über die Kurzdistanz von 270 Meter siegte der Deutschland-Achter im Finale gegen die USA.

zur Startseite

von
erstellt am 13.Sep.2015 | 17:26 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen