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Landeszeitung

21. August 2017 | 01:08 Uhr

Großbrand zerstört Autohaus

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Feuer im Werkstattbereich von Opel-Fräter gerät außer Kontrolle / Keine Verletzten / 200 Feuerwehrleute aus der Region verhindern Schlimmeres

Als Jennifer Hansen aus dem Fenster schaute, sah sie Flammen und Rauch. Die 18-Jährige wohnt in der Kollunder Straße – genau gegenüber vom Autohaus Fräter. Sofort griff die junge Anwohnerin zu ihrem Smartphone und schoss um 16.34 Uhr das vielleicht erste Handyfoto vom Großbrand, bei dem das Autohaus Fräter zerstört wurde und dessen Rauchsäule später in der ganzen Region zu sehen war. Menschen wurden nicht verletzt, die Löscharbeiten dauerten bis in den Abend an.

Ausgangspunkt der Flammen war nach ersten Erkenntnissen der Polizei die kombinierte Lager- und Werkstatthalle im rückwärtigen Bereich des Opel-Autohauses – so wie auf dem Handyfoto von Jennifer Hansen zu sehen. Die Ursache war zunächst unklar. Auch der Autohaus-Mitinhaber Heino Behrens hatte zunächst keine Erklärung. „Der Schaden geht in die Hunderttausende, wenn nicht sogar in die Millionen“, sagte der schockierte Geschäftsführer, nachdem er am Brandort eingetroffen war. Als die Kameraden der Feuerwehren aus Rendsburg, Büdelsdorf, Fockbek, Alt Duvenstedt und Schacht-Audorf schon im hinteren Bereich des Komplexes löschten, brachten Fräter-Mitarbeiter im zur Alten Kieler Landstraße hin gelegenen Verkaufsraum dutzende Neuwagen in Sicherheit. Zwei Autos mussten sie zurücklassen. Eine Brandschutzwand rettete diesen Bereich des Gebäudes vor dem Übergriff der Flammen, nur das Dach wurde beschädigt.

Während des Einsatzes waren immer wieder Explosionen zu hören. Fenster barsten, und auch die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach wurde ein Raub der Flammen. In der Werkstatt brannten mehrere Fahrzeuge aus. Ein Farbenlager bereitete den rund 200 Löschkräften Probleme, weil es sich zunächst nicht löschen ließ. Laut Feuerwehrsprecher Jürgen Beyer war der Brand um 18.45 Uhr unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten an dem einsturzgefährdeten Gebäude dauerten noch mehrere Stunden an.

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erstellt am 05.Feb.2014 | 07:45 Uhr

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