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Landeszeitung

20. Oktober 2017 | 03:59 Uhr

Göttliche Werke, glückliche Gewinner

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

NordArt-Preise auf der „Langen Nacht der Lichter“ verliehen / Mehr als 2000 Besucher genossen neue Seherlebnisse

von
erstellt am 16.Sep.2013 | 18:57 Uhr

Neue Seherlebnisse wurden den Besuchern der Kunstausstellung NordArt am Sonnabend geboten. Bei der „Langen Nacht der Lichter“ von 11 Uhr bis Mitternacht wurden die Kunstwerke in den riesigen Hallen der ehemaligen Carlshütte und in dem angrenzenden 60000 Quadratmeter großen Park in farbiges Licht getaucht.

Live-Musik von Bands aus Deutschland, Frankreich und England, Lichtinstallationen, Essen und Trinken und als Höhepunkte die Verleihung von Kunstpreisen machten diese Lange Nacht zu einer stimmungsvollen Veranstaltung für mehr als 2000 Besucher.

Der von Hans-Julius und Johanna Ahlmann (ACO-Gruppe) gestiftete und mit 10 000 Euro dotierte NordArt-Preis ging an ein Gemeinschaftswerk der koreanischen Künstlerin SINN und des Sehestedter Künstlers Wolfgang Gramm, der Kurator der NordArt ist. Die Rauminstallation „Ohne Titel“ entstand im Frühsommer dieses Jahres und vereinigt Malerei und Gravur auf Aluminium, indische Tinte, Holz und Naturgras. Hans-Julius Ahlmann hob die Unterstützung von Betrieben aus der Region bei der Erstellung des Kunstwerks hervor. Die Firmen Metallbau Armin Hefner, Glaserei Clausen und Glas-Beier hätten Material und Arbeitsleistungen beigesteuert.

Das prämierte Kunstwerk, ein begehbarer Kubus, habe großen Eindruck auf die Besucher gemacht, betonte Ahlmann. Und auch auf die zahlreichen Medienvertreter. Zahlreiche Besucher hatten in den vergangenen Monaten die Möglichkeit genutzt, ihre Lieblingskünstler zu benennen. Platz 1 in der Publikumsgunst konnte Jovanka Stanovic erringen. Die serbische Künstlerin hatte ihre Mutter in Acryl und Pastellkreide porträtiert.„Hotei, einer der sieben glücklichen Götter“, heißt die Skulptur aus Autoreifen, die Villu Jaanisoo aus Estland den zweiten Publikumspreis bescherte. Soon Mi Oh aus Südkorea kam auf den dritten Platz. Sie stellt „Mirror Mask“, eine mit Sandstrahl bearbeitete Spiegelkonstruktion, aus.

Die NordArt, nach Angaben von Wolfgang Gramm die größte jährliche Kunstausstellung in Europa, läuft noch bis zum 6. Oktober. Bis dahin, so seine Schätzung, werden mehr als 50000 Besucher den Park und die Hallen besucht haben.

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