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Handball : Gleich zwei Derbys am Wochenende

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Derby-Zeit in der Handball-Landesliga der Frauen: An diesem Wochenende kommt es gleich zweimal zu einem Duell zweier Rendsburger Teams.

Die HSG Hamdorf/Breiholz hat am Sonnabend um 17 Uhr den TSV Alt Duvenstedt zu Gast, zeitgleich empfängt der TSV Owschlag II die HSG Fockbek/Nübbel. In einer weiteren Partie ist Aufsteiger HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg Gastgeber für den Tabellenzweiten SG Lütjenburg/Dannau (Sonntag, 18 Uhr).

TSV Owschlag II – HSG Fockbek/Nübbel (Sbd., 17 Uhr)

Der TSV Owschlag II steht nach zwei Niederlagen zum Auftakt etwas unter Zugzwang. „Um etwas Zählbares gegen den Favoriten zu erreichen, müssen meine Spielerinnen alles abrufen“, hat Owschlags Trainer Sönke Marxen erheblichen Respekt vor dem ungeschlagenen Tabellenführer. Besonders die kompakte Abwehr der HSG dürfte Owschlag Probleme bereiten. Marxen, dem erneut nur wenige Spielerinnen zur Verfügung stehen, hat sich gegen das Abwehrbollwerk etwas überlegt.

Die HSG Fockbek/Nübbel geht ganz entspannt an die Aufgabe in Owschlag heran. Spielertrainerin Annika Scheller kann auf den gesamten Kader zurückgreifen. „Owschlag spielt eine sehr offensive Deckung. Die wollen wir durch Laufarbeit mit und ohne Ball durcheinander bringen.“ Zudem fordert Scheller „viel individuelles Durchsetzungsvermögen“ von ihren Spielerinnen.

HSG Hamdorf/Breiholz – TSV Alt Duvenstedt (Sbd., 17 Uhr)

Nachdem Hamdorf/Breiholz am vergangenen Wochenende das Spiel in Preetz aus personellen Gründen absagen musste, hat sich die Situation in soweit verbessert, als dass HSG-Trainer Robert Wichmann zumindest eine spielfähig Mannschaft zur Verfügung hat. Lediglich Christin Wichmann wird noch länger fehlen. „Alt Duvenstedt hat uns schon in der vergangenen Serie erhebliche Probleme bereitet“, hat Wichmann trotz des knappen Heimsieges aus dem Vorjahr Respekt vor dem Gast.

„Die HSG Hamdorf/Breiholz ist im Umbruch. Wir können sie schwer einschätzen“, weiß Duvenstedts Finja Rathmann lediglich, dass die HSG zu Hause nach ständigem Rückstand erst in allerletzter Sekunde den Aufsteiger MTV Dänischenhagen bezwang. Rathmann: „Um die Halle in Hamdorf ranken sich einige Mythen. Wir haben es selbst in der vergangenen Serie zu spüren bekommen, dass in Hamdorf ein anderer Wind herrscht.“

SG Lütjenburg/Dannau – HSG Schülp/W’feld/RD (So., 18 Uhr)

Mit der SG Lütjenburg/Dannau kommt ein Gegner, der nicht von ungefähr in dieser Serie vorne in der Tabelle erwartet wird, in die Westerrönfelder Heidesandhalle. Das Hauptproblem der HSG war bisher die Abwehrarbeit. In den ersten beiden Spielen kassierte die HSG schon 70 Tore. „Auch wenn wir im Angriff recht munter mitspielen können, müssen wir die Deckung stabilisieren, sonst wird es ganz eng“, sagt HSG-Trainer Dany Jüschke. Der mit vielen Routiniers gespickte Tabellenzweite aus Lütjenburg beherrscht nicht nur den Gegenstoß, sondern ist auch im Positionsspiel gefährlich.

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