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Internet-anschluss : Glasfaser-Offensive gestartet

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Startschuss ist gefallen. Bis 2016 sollen 42 Gemeinden im Breitband-Zweckverband im mittleren Schleswig-Holstein mit Glasfaserkabel erschlossen werden. Die Vorvermarktung hat begonnen.

Bis 2016 soll das gesamte Gebiet des Breitband-Zweckverbandes im mittleren Schleswig-Holstein mit seinen 42 Gemeinden erschlossen und mit schnellem Internet über Glasfaserkabel versorgt sein. Jetzt erfolgte der offizielle Startschuss für die ersten beiden der insgesamt acht Bauabschnitte.

In Nübbel, Schülp, bei Rendsburg, Hörsten und Westerrönfeld (Abschnitt 1) sowie Fockbek, Hohn, Friedrichsgraben und Sophienhamm (Abschnitt 2) sollen im kommenden Februar die Tiefbau- und Verlegearbeiten beginnen. Die Startlinie sei jetzt überschritten. „Wir wollen die Region nun für die Zukunft aufstellen“, erklärte Raimer Kläschen, Vorsteher des Amtes Eiderkanal.

Bis zum 11. November will man die Anschlussquote von mindestens 60 Prozent in diesen Bereichen erreicht haben. Über die Glasfaserkabel kann eine Internetgeschwindigkeit von bis zu 200 Mbit erreicht werden. Das Einsteigerpaket wird nach Angaben des Vermarkters Filiago rund 50 Euro kosten und Telefon- und Internet-Flatrate mit 50 Mbit enthalten. Wer höhere Geschwindigkeiten möchte, zahlt etwas mehr. Für einen Aufpreis von rund zehn Euro kann ein TV-Zugang hinzugeschaltet werden.

Für die ersten Bauabschnitte beginnt die Vorvermarktung. Vor allem im Gebiet mit Rendsburger Vorwahl müsse sofort geworben werden, da hier die Telekom als Konkurrenz auftrete, betonte Janpeter Bendfeld, der für den Regionalvertrieb der Filiago zuständig ist. Laut Bendfeld startet der Mitbewerber allerdings erst zum 1. Dezember mit der Vorvermarktung, „weshalb wir ein ganzes Stück vor der Telekom anfangen“.

Der Zweckverband wie auch die Glasfaser Verwaltungs GmbH (GVG), die das ehrgeizige Projekt realisieren wird, und die Filiago sind von ihren Produkten überzeugt. „Wir bringen das Glasfaser bis ins Haus. Die Telekom bietet nur VDSL und tunt ihre alten Kupferleitungen auf“, erklärte Utz Wilke, GVG-Geschäftsführer. „Bei der Telekom erreicht man eine Geschwindigkeit bis maximal 50 Mbit.“

Janpeter Bendfeld ist sich sicher: „Bevor die Telekom kommt, versorgen wir bereits die ersten Bürger mit schnellem Internet.“ Bernd Sienknecht, Bürgermeister in Osterrönfeld und Mitarbeiter im Amt Jevenstedt, fügte hinzu: „Wir gewährleisten einen flächendeckenden Ausbau und suchen uns nicht nur die Sahnestückchen heraussuchen.“ Bis 2016 sollen alle 42 Gemeinden im gesamten Verbandsgebiet erschlossen sein.

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erstellt am 30.Aug.2013 | 14:00 Uhr

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