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Landeszeitung

24. Oktober 2017 | 11:43 Uhr

Gospel-Messe : Glanz und Gloria

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

350 Zuhörer bejubelten das Festkonzert in der Peter-Pauls-Kirche. Der Chor „Gospel & More“ präsentierte eine schwungvolle Messe. Außerdem erklangen Lieder zum Mitsingen.

shz.de von
erstellt am 23.Dez.2013 | 17:53 Uhr

Die Chorleiterin Inken Jensen-Klose gestand am Ende des Weihnachtskonzerts in der Peter-Pauls-Kirche: „Wir waren schon ziemlich aufgeregt. Wir konnten ja nicht wissen, dass die Kirche so voll sein würde.“ 350 begeisterte Besucher hatten gerade mit minutenlangem Beifall die knapp 40-minütige Weihnachts-Gospel-Messe gefeiert, die „Gospel & More“ in der zweiten Hälfte ihres Konzerts präsentiert hatten.

Begonnen hatte das Weihnachtskonzert indem die Sängerinnen und Sänger – angeführt von ihrer Gitarre spielenden Chorleiterin – „Mache Dich auf und werde Licht“ singend durch die Kirche nach vorn zum Altar einmarschiert waren und ihren Platz unter dem großen Adventskranz eingenommen hatten. „Wir haben ein sehr interessantes Programm für Sie vorbereitet“, kündigte Inken Jensen-Klose an, „im ersten Teil gibt es schmissige, lebendige Lieder auch zum Mitsingen, und im zweiten Teil folgt dann eine Gospel-Messe unter dem Motto ‚There is a light’, bei der Holger Bütecke den Sprecher mimen wird.“

Los ging’s mit den englischsprachigen Weihnachtssongs „Away in a manger“, „It’s christmas time“ (beide vom Chor neu einstudiert), „Deck the halls“ und „Born in Bethlehem“. Beim „Gloria“-Kanon war das Publikum das erste Mal zum Mitsingen aufgerufen, aber in punkto Gedächtnisleistung wurde den Konzertbesuchern „nichts Schlimmes“ abverlangt, wie Inken Jensen-Klose versicherte: „Der Text ist einfach, denn er besteht nur aus einem einzigen Wort: Gloria.“

Für das neu eingeübte „Open, Open the door“ hatte eine Chorsängerin eine Strophe ins Plattdeutsche übersetzt, die mit „Mook open de Döör“ begann. Nachdem sie für ihren Solovortrag von „Oh holy night“, bei dem sie von ihrem Ehemann und Kantor Norbert Klose am „Steinway“-Flügel begleitet wurde, mit dem bislang größten Beifall des Abends belohnt worden war, verhängte Inken Jensen-Klose für die zweite Konzerthälfte erstmal ein allgemeines Klatschverbot: „Es handelt sich beim nun Folgenden um eine Erzählung zwischen Chor und Sprecher; versuchen Sie, nicht zu klatschen – nachher können Sie dann umso mehr klatschen.“ Bürgermeister Holger Bütecke nahm seinen Platz am Sprecherpult ein und begann mit dem häppchenweisen Vortrag der Weihnachtsgeschichte: „In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, dass sich alle Einwohner in Steuerlisten einzutragen hätten.“ Der Gospelchor antwortete mit „Sunny Light of Bethlehem“ und „Senhora Donna Maria“.

Der Bürgermeister las die nächsten Sätze der Weihnachtsgeschichte vor, und „Gospel & More“ sang dazu passende Weihnachtslieder. „Heiliges Licht von Bethlehem! Erleuchte uns mit der weihnachtlichen Botschaft, schenke uns in Stille und Besinnung deinen göttlichen Frieden!“, läutete Bütecke nach einer halben Stunde das Finale der Gospel-Messe ein: „Viele gute Wünsche begleiten das frohe Fest: Frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr!“

„Das war ein ganz tolles Konzert“, befand Kirchengemeinderats-Chefin Renate Tank, als sie vor dem abschließenden „Es ist ein Ros entsprungen“ einen Blumenstrauß an Inken Jensen-Klose überreichte: „Das war super, eine richtig schöne Einstimmung auf Weihnachten mit genau der richtigen Mischung aus freudigen und besinnlichen Liedern! Wir freuen uns, dass wir so einen tollen Gospelchor haben!“

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