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Bustour mit Bürgern : Gilgenasts Premiere als Stadtführer

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ausgebuchte Rundtour durch Rendsburg mit der Verwaltungsspitze: Ein Themenschwerpunkt war die ehemalige Eiderkaserne.

Bis auf den letzten Platz füllte sich am Sonnabendmittag der von der Stadt gecharterte Reisebus. Bürgermeister Pierre Gilgenast hatte zur traditionellen Stadtrundfahrt unter dem Thema „Rendsburg – Gegenwart und Zukunft“ eingeladen. Mit Bauamtsleiter Frank Thomsen betätigte sich Gilgenast als Reiseführer und informierte über Maßnahmen zur Stadtentwicklung und Chancen der Region.

„Ich interessiere mich sehr für die Stadt. Ich lebe schon 40 Jahr hier und bin gespannt, was sich alles verändert hat“, freute sich Christa Hahn auf die Fahrt. Schon der Startpunkt der Rundtour, das Stadttheater, bot viel Gesprächsstoff. Pierre Gilgenast verdeutlichte seine Absicht, das Landestheater in Schleswig halten zu wollen und notfalls in Rendsburg Ersatz für Spielstätte und Verwaltung zu bieten. „Wenn man Kultur erst einmal weggespart hat, bekommt man sie meist nicht wieder“, so Gilgenast.

Um einiges weiter in der Stadtentwicklung ist Rendsburg an der zweiten Station der Busfahrt. Die ehemalige Eiderkaserne sei Symbol für die große Herausforderung, den Weggang der Bundeswehr zu verkraften, erläuterte der Bürgermeister. Von außen nicht zu erkennen, ist im Stabsgebäude des einstigen NATO-Hauptquartiers ein hochmodernes Naturwissenschaftszentrum entstanden, das von Herderschule und Helene-Lange-Gymnasium genutzt wird. Hauke Mengel vom Fachdienst Hochbau führte durch die neuen Klassen- und Chemieräume. Nicht nur die Teilnehmer zumeist älteren Semesters staunten über die Ausstattung. „Hätten wir so etwas doch früher auch gehabt“, war zu vernehmen.

Durch die Dauerbaustelle Kanaltunnel ging es weiter nach Rendsburg Süd. Frank Thomsen berichtete von der interkommunalen Zusammenarbeit mit der Gemeinde Osterrönfeld bezüglich des Gewerbegebietes südlich der B 202. Ziel sei es, dort Zulieferer für die am Rendsburg Port ansässigen Firmen Max Bögl und Senvion anzusiedeln. Auch durch die Einstellung und Unterbringung der neuen Mitarbeiter erhofft sich Thomsen noch mehr Impulse für die Wirtschaft: „Mit dem Grünen Kamp haben wir hier dann ein starkes Zentrum“.

Zurück auf der Nordseite, stand eigentlich auch noch ein Halt am Obereiderhafen auf dem Plan, der jedoch aus Zeitgründen nicht mehr angefahren wurde. Anschließend wurde im Alten Rathaus bei Kaffee und Kuchen noch über das soeben Erlebte diskutiert. „Ich wäre gerne noch öfter ausgestiegen und hätte mir etwas angesehen“, regte Rüdiger Frese für die nächste Tour an.

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