Gewaltverbrechen in Rendsburg : Getötete Frau in der Hollesenstraße: Polizei veröffentlicht Porträtfoto

In dieser Wohnung an der Hollesenstraße (roter Pfeil) lebte die 40-jährige Rendsburgerin bis zu ihrem gewaltsamen Tod.

In dieser Wohnung an der Hollesenstraße (roter Pfeil) lebte die 40-jährige Rendsburgerin bis zu ihrem gewaltsamen Tod.

Das Opfer ist eine 40-jährige Prostituierte. Im Artikel zeigen wir ein Polizeifoto von ihr.

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01. Oktober 2020, 14:15 Uhr

Rendsburg | Mehrere Hinweise aus der Bevölkerung, aber keine heiße Spur: Nach dem gewaltsamen Tod einer 40-jährigen Rendsburgerin sucht die Polizei weiter nach dem oder den Tätern. Am Donnerstag gingen die Ermittler mit einem Foto des Opfers an die Öffentlichkeit.

"Da die Beamten bislang wenig Hinweise zu Personen aus dem Umfeld der getöteten Leyhan Feim Veith erlangen konnten, wird nun ein Foto der Frau veröffentlicht", heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel.

Leyhan Veith, die in ihrer Wohnung als Prostituierte arbeitete, ist mutmaßlich in der Nacht von Freitag auf Sonnabend in ihrer Wohnung in der Rendsburger Hollesenstraße 37 zu Tode gekommen.
Polizeidirektion Kiel/Privat

Leyhan Veith, die in ihrer Wohnung als Prostituierte arbeitete, ist mutmaßlich in der Nacht von Freitag auf Sonnabend in ihrer Wohnung in der Rendsburger Hollesenstraße 37 zu Tode gekommen.

 

Die Ermittler wollen erreichen, dass sich Personen melden, die persönlichen Kontakt zu der 40-Jährigen hatten. Die Staatsanwaltschaft lobt eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro für Hinweise aus, die zur Aufklärung der Tat führen.

Die Frau, die nach Angaben der Polizei in ihrer Wohnung als Prostituierte arbeitete, ist mutmaßlich in der Nacht von Freitag auf Sonnabend in ihrer Wohnung in der Hollesenstraße 37 zu Tode gekommen. Die Tat könnte sich allerdings auch zu einem späteren Zeitpunkt ereignet haben. Hierzu ist die Kriminalpolizei auf Angaben von Kontaktpersonen der Frau angewiesen.

Wer hat Kontakt zu Leyhan Veith gehabt?

Die Beamten fragen daher: Wer hat seit Donnerstag, 24. September, Kontakt zu Leyhan Veith gehabt? Auch Personen, die seit dieser Zeit versucht haben, zu der Frau Kontakt zu bekommen, sie aber nicht erreichten, werden gebeten sich zu melden. Wer hat Leyhan Veith zuletzt lebend gesehen? Sie war häufig in Begleitung ihres Hundes der Rasse Chihuahua zu sehen.

Wer kann über sonstige auffällige Beobachtungen am Wochenende im Bereich des Tatortes berichten, die im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten? Hinweise nimmt die Kieler Kriminalpolizei unter Tel. 0431/160-3333 entgegen.

Keine Angaben zur Todesursache

In der Wohnung der Frau wurde umfangreiches Spurenmaterial gesichert. Die Auswertung dauert an. Umfangreiche Befragungen in der Nachbarschaft führten nach Polizeiangaben zu keiner heißen Spur. Fest steht, dass die 40-Jährige gewaltsam zu Tode kam. Das ergab eine Sektion am Dienstag. Weitere Angaben zur Todesursache wurden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht.

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