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Haale : Gesucht werden Exponate über Timm Kröger

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ausstellung über den Heimatdichter für April geplant.

Was Theodor Storm für Hanerau-Hademarschen und Husum, ist Timm Kröger für Haale und Kiel. Ein Dichter der Heimat, in dessen Werken sich die Menschen und Landschaften widerspiegeln. Mit einer Ausstellung soll das Leben und Wirken des Haaler Dichters nun gewürdigt werden, der im Land zwar nicht die große Aufmerksamkeit erlangen konnte wie Storm. Doch stehen Krögers Novellen denen Storms in nichts nach. Auch er war ein genauer Naturbeobachter und Menschenkenner, der die dörflichen Charaktere ebenso präzise in Worten darzustellen vermochte wie die Landschaften um Haale. Geplant ist, am Sonnabend, 25. April, im dann neu eröffneten Timms Gasthof in Haale die Ausstellung zu Timm Kröger zu eröffnen (trotz identischer Schreibweise haben beide Timms nichts miteinander zu tun).

Die Idee zu der Ausstellung hatte der Hademarscher Heimatmuseumsleiter Fritz Barnstedt. Neben Zeitungsberichten zu Theodor Storm sammelt er auch alles zu Timm Kröger. Bei einem Ausflug in die Umgebung von Hanerau-Hademarschen fiel sein Blick auf den Kröger-Hof in Haale: „Da dachte ich mir, warum sollte man nicht auch einmal den Dichter Timm Kröger mit einer Ausstellung würdigen? Schließlich ist er als Literat ebenso interessant wie andere Heimatdichter“, so Barnstedt.

Mit Haales Bürgermeister Bernd Holm und dem Leiter des Literatur-Bistros in Todenbüttel, Gerd Menzel, fand er interessierte Mitorganisatoren, die sich nun an die Aufgabe machen, Exponate des Dichters aufzutreiben und sie für die Ausstellung zusammenzutragen. Dafür benötigen sie die Mithilfe der Bürger aus der Region. Gesucht wird alles, was irgendwie mit dem Dichter zusammenhängt: „Schön wäre es natürlich, wenn wir Dinge aus dem Besitz des Dichters als Leihgabe oder sogar als verbleibendes Exponat erhalten könnten“, erklärt Fritz Barnstedt. Einige Bücher, Zeitungsberichte, ein handgeschriebener Lebenslauf sowie eine Schulabschlussarbeit über den Dichter sind bereits vorhanden und können um weitere Schriftwerke wie Briefe oder Bücher ergänzt werden. „Vielleicht lassen sich aber auch persönliche Gegenstände des Dichters finden“, hofft Barnstedt.

In Ergänzung zur Ausstellung wird es am 6. Mai im Literatur-Bistro Todenbüttel eine Folgeveranstaltung geben, bei der Gerd Menzel und Bernd Holm das Leben und Werk Timm Krögers vorstellen. Auch könne sich Fritz Barnstedt gut vorstellen, die Ausstellung in das Hademarscher Heimatmuseum zu holen. Wer etwas zur Timm-Kröger-Ausstellung beitragen kann und möchte, kann sich an Fritz Barnstedt unter Telefon 0  48  72  /  10  17 wenden.


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