zur Navigation springen
Landeszeitung

20. Oktober 2017 | 16:40 Uhr

Geschenke zum Transall-Jubiläum

vom

Vor 45 Jahren landete der erste Transporter auf dem Flugplatz Hohn / Kommodore übergibt Erinnerungsstücke der "Rendsburg" an die Stadt

shz.de von
erstellt am 08.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Hohn | Genau vor 45 Jahren landete auf dem auf dem Flugplatz Hohn die erste Transall. Die Transportmaschine mit der Kennung 50+06 erhielt später im Rahmen einer Partnerschaft den Namen "Rendsburg" und ist inzwischen verschrottet. Als das Flugzeug am 8. August 1968 in Hohn aufsetzte, war Falk Pante mit von der Partie. Als Wart hatte er zwischen 1968 und 2005 die Aufgabe, die Transall-Maschinen auf den Flug vorzubereiten und anschließend die Nachbereitung vorzunehmen.

Da ist bei vielen Auslandseinsätzen kein entsprechdes Bodenpersonal gab, flog Pante als Techniker häufig mit. Insgesamt 7800 Mitflugstunden stehen für ihn zu Buche. "Ich war in vielen Ecken der Welt - und vor allem in Afrika gibt es kaum ein Land, das ich nicht gesehen habe", sagte der 72-Jährige. Die Erinnerungen an die humanitären Hilfseinsätze sind allerdings nicht immer erfreulich: "Ich werde nie vergessen, unter welchen die Menschen in den Flüchtlingslagern teilweise vegetieren mussten."

Oberst Hartmut Zitzewitz, der Kommodore des LTG 63, überreichte anlässlich des Jubiläums Erinnerungsstücke von der "Rendsburg" an Bürgermeister Pierre Gilgenast und Museumsleiter Dr. Martin Westphal. Vor der Verwertung waren die Kennung des Flugzeugs und der Name samt Stadtwappen aus dem Rumpf geschnitten worden. Hinzu kam das Gästebuch der Maschine, in dem unter anderem viele wichtige Dokumente wie die Protokolle des ersten und des letzten Fluges und Widmungen von Passagieren enthalten sind. Die Erinnerungsstücke an Rendsburgs Patenmaschine werden zu zunächst im Museum gelagert und sollen ein wichtiger Beitrag in der Ausstellung der Garnisonsgeschichte sein, die nach der pelanten Umstrukturierung des Museums in die Stadtgeschichte eingearbeitet werden soll.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen