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Morgen letzter Tag : „Gesamtkunstwerk“ verabschiedet sich

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

50 000 Besucher kamen zur 15. NordArt. 230 Künstler aus 60 Ländern stellten ihre Arbeiten aus. Für 2014 liegen bereits über 300 Bewerbungen vor.

Bis gestern der Regen einsetzte, nutzten viele Kunstliebhaber noch einmal die „goldenen“ Herbsttage zum Besuch des Skulpturenparks und der Hallen auf dem Gelände des Kunstwerks Carlshütte. Nur heute und morgen besteht noch die Möglichkeit, die Bilder, Skulpturen und Installationen auf dem Ausstellungsgelände zu besichtigen. Ab Montag gehört die 15. NordArt der Vergangenheit an, werden die meisten Exponate abgebaut. Chefkurator Wolfgang Gramm, der auch Geschäftsführer des „Kunstwerks“ ist, schätzt, dass ähnlich wie im vergangenen Jahr rund 50 000 Gäste gekommen sind.

2450 Interessenten aus 93 Ländern der Erde hatten sich im vergangenen Jahr um die Teilnahme an der größten jährlich wiederkehrenden Ausstellung in Europa beworben. 230 Künstler aus rund 60 Staaten durften schließlich etwa insgesamt 1000 Arbeiten auf 10 000 Hektar Kunstfläche präsentieren.

Zum zweiten Mal nach dem vergangenen Jahr, als China im Mittelpunkt stand, wurde mit dem Baltikum ein Länderschwerpunkt gewählt. Je elf Vertreter aus Estland, Lettland und Litauen stellten ihre Werke aus, wobei die Kulturminister der drei Staaten die Schirmherrschaft übernahmen – wie Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig als Schirmherr des „Gesamtkunstwerks NordArt“ (Gramm) fungierte.

Der Chefkurator freut sich über den gegenüber den Vorjahren erheblich gestiegenen Absatz von Gemälden und Skulpturen, wobei er gleichzeitig Wert darauf legt, dass die Ausstellung eine Non-Profit-Einrichtung ist und sich nicht über Verkäufe finanziert. Nicht verhehlen will Gramm, dass die Staus an der Autobahnhochbrücke sich auch auf das Wirtschaftsförderungs- und Tourismuselement NordArt auswirkten. Besucher hätten von Verzögerungen berichtet, Künstler besorgt angefragt, ob denn der Transport klappen werde. Doch da ist der Kurator ganz zuversichtlich.

Zu den Höhepunkten in den letzten vier Monaten zählt Gramm neben den Veranstaltungen des Musik Festivals die „Nacht der Lichter“ mit der Preisverleihung. Dabei wurde er mit der südkoreanischen Künstlerin SINN für die Installation „Ohne Titel“ mit dem von Hans-Julius und Johanna Ahlmann gestifteten NordArt-Preis bedacht.

Für die NordArt 2014 liegen bereits über 300 Bewerbungen vor. Der Länderschwerpunkt der Veranstaltung ab Sonnabend, dem 14. Juni, soll auf Russland gelegt werden.


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erstellt am 04.Okt.2013 | 18:56 Uhr

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