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Handball : Gerald Dobratz hält den Sieg gegen Dithmarschen fest

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Torhüter der HSG Hohn/Elsdorf war Mann des Spiels beim 30:29-Heimsieg über Dithmarschen LH.

shz.de von
erstellt am 15.Sep.2013 | 23:58 Uhr

Das Derby in der Handball-Oberliga der Männer zwischen der HSG Hohn/Elsdorf und dem Dithmarschen LH brachte alle Beteiligten erwartungsgemäß ins Schwitzen. Eine hohe Intensität, knappe Zwischenstände und das richtige Maß an Härte sorgten für ein schönes Spiel, das mit 30:29 (16:18) den besseren Ausgang für die Gastgeber hatte. Da kam es vielleicht gar nicht mal so ungelegen, dass die Heizungsanlage der Werner-Kuhrt-Halle ihren Dienst verweigert hatte und nach dem Spiel nur eine kalte Dusche auf die Akteure wartete.

„Das war wie sonst immer in der Eiderlandhalle. Warmes Wasser gab es da noch nie“, lachte HSG-Trainer Thies Schmalfeld über das „Gastgeschenk“ für die geschwächt angereisten Pahlener. Mit Torwart Jan Carstens und Kreisläufer Andre Hennings fehlten zwei wichtige Stammspieler. Dafür erhöhte Dithmarschens Spielertrainer Steffen Kobs seine Spielanteile neben Bruder Reiner, was Schmalfeld erwartet und dementsprechend eingeplant hatte. „Auf die beiden haben wir erfolgreich ein besonderes Augenmerk gelegt“, freute sich der Trainer. Steffen traf nur drei Mal, Reiner fünf Mal, davon vier Mal vom Siebenmeterstrich. Doch zunächst waren die Gäste am Drücker und setzten sich von 6:5 auf 11:7 (20.) ab, nachdem Hohn seine Deckung von 6:0 auf 5:1 umgestellt hatte. Die offensivere Abwehrvariante war einfach zu löchrig, als dass die Dithmarscher nicht ihre Wege zum Tor fanden. „Ich musste Ulf Thöming eine Pause gönnen, damit er in der zweiten Hälfte länger durchhält“, erklärte Schmalfeld seine Entscheidung, räumte aber auch ein, dass er vielleicht früher wieder hätte umstellen müssen. Kampf und mehr Offensivglück hielten die HSG mit 16:18 zur Pause im Spiel.

In der Kabine einigte man sich dann auf die alte 6:0-Formation in der Deckung und im zweiten Durchgang wurde das Derby zum erwarteten Schlagabtausch. Bei wechselnden Führungen errichtete sich Gerald Dobratz im Hohner Tor durch starke 15 Paraden nach und nach das Podest, dass er mit dem Abpfiff als Matchwinner besteigen durfte. Nach Jörg Goschs Führungstreffer per Siebenmeter zum 30:29 bei verbleibenden 30 Restsekunden einigten sich HSG-Akteure auf einen erfolgreichen Plan. „Lasst sie von Rechtsaußen schießen“, wünschte sich Torhüter Dobratz und sein Wille wurde prompt umgesetzt. Der bis dahin von seinen Rückraumspielern mit keiner Wurfchance bedachte Fabian Fröse versenkte seine Chance zum Ausgleich unter lautem Jubel der Heimfans nicht.

HSG Hohn/Elsdorf: Dobratz, Bendixen – Thöming (7), Möller (4), Oeltjen (6), Hohnsbehn (2), Küch, Reinsch, Brown (1), Petersen, Katzmann, Plöhn (4), Gosch (6/3), Oettershagen.

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