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Jugend musiziert : Generalprobe vor der Bewährung im Wettbewerb

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In den Fabio-Dorigo-Saal mussten noch Stühle geholt werden. Jeder Punkt für sich war ein Konzertprogramm. Erste Runde auf regionaler Ebene findet in Kiel statt.

„Einmal kriegen wir euch alle“ – diesen Spruch aus der Werbung scheinen auch die Organisatoren von „Jugend musiziert“ zu befolgen. In jedem Jahr werden die Schwerpunkte neu gesetzt; 2014 für Solisten (Klavier, Harfe, Gesang, Gitarre (Pop), Drum-Set (Pop) und Ensemble: Streicher, Bläser, Akkordeon-Kammermusik und Neue Musik. Vor dem großen Auftritt auf regionaler Ebene am ersten Februar-Wochenende in Kiel präsentierte der Nachwuchs der Rendsburger Musikschule sein Können im Fabio-Dorigo-Saal.

„Unglaublich toll besucht“ freute sich Musikschulleiterin Anette Berchtold über das große Interesse. Zu 60 Stühlen musste Organisator Steffen Heinichen noch 40 weitere aufstellen, auch die waren nicht genug. Jeder der acht Punkte enthielt ein kleines Konzertprogramm wie die Klaviersoli mit der kleinen Vanessa Han und Kjara Simea Guse aus dem Anfängerbereich sowie Finja Stamp für die Gruppe der jugendlichen Spielerinnen. Schwerpunkte des Nachmittags waren jedoch die Ensembles wie Jelena Hentze, Kerstin Struwe und Raja Reichel, die gekonnt traditionelle und neue, inspirierende Arten des Blockflötenspiels zeigten. Das Zusammenspiel, besonders mit Streichinstrumenten, fordert nicht nur zeitlich, sondern auch harmonisch heraus. Dem stellten sich Anna Mädge und Clara Lorenzen im Violinen-Duo sowie Sigrid Krikau und Pauline Neubert mit Luca Causemann am großen Kontrabass als Streichertrio. Amelie Büchner, Emma Burkhardt, Luis Gertsen, Friedrich von Bechtoldsheim und Jonathan Wieben bewegten sich als Celloquintett auf den Spuren der zwölf Cellisten der Berliner Philharmoniker.

Zum Schluss gaben Nora Wortmann als Klavierbegleiterin und Tenor Collin Schöning Proben ihres Könnens ab. Den kräftigsten Applaus gab es für bewährte Arien wie „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“ aus Wolfgang Amadeus Mozarts „Zauberflöte“ und „Una furtiva lagrima“ aus Gatano Donizettis „Der Liebestrank“.

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erstellt am 20.Jan.2014 | 12:26 Uhr

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