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Kenia-Herbstmarkt : Gemeinsam für den guten Zweck

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der mittlerweile traditionelle Herbstmarkt des Keniavereins Langwedel fand wieder viele Bewunderer aus Nah und Fern. Musikalisch wurde der Markt von der Liedertafel, Grundschülern und dem Blasorchester untermalt. Die Erlöse gehen nach Mwabungo.

Der Herbstmarkt des Langwedeler Keniavereins war einmal mehr ein großer Erfolg. „Eigentlich ja wie immer“, lacht Maike Mittelstädt, die nicht nur Mitglied im Keniaverein ist, sondern mit Initiatorin Edith Sinhart sogar auf der letzten Kenia-Reise dabei war.

Wie es mittlerweile schon Tradition geworden ist, wurde das Schulgelände der Langwedeler Grundschule bei herrlicher Herbstsonne in einen Herbstmarkt verwandelt, auf dem es allerlei Schönes und Nützliches für die bevorstehende Jahreszeit zu erstehen gab. Die Mitglieder des Keniavereins hatten selbst Seifen und Lotionen, dekorative Windlichter und die bereits seit Jahren beliebten Türkränze hergestellt. Der komplette Erlös der Veranstaltung wird der kenianischen Partnerschule in Mwabungo zufließen. Sehr zur Freude von Edith Sinhart, die sich über die große Resonanz freute und darüber, dass der jährliche Keniamarkt mittlerweile ein echter Selbstgänger geworden ist. „Wir freuen uns sehr, dass der Markt hier im Ort so toll angenommen wird und mittlerweile sogar über die Grenzen unserer Gemeinde hinaus sehr beliebt ist“, fand sie.

Nicht nur der Keniaverein auch Hobbystrickerinnen- und Näherinnen verkauften ihre handgefertigten Waren auf dem Markt und spendeten den Erlös für den guten Zweck. „Mittlerweile müssen wir fast gar nicht mehr fragen, die Aussteller kommen von sich aus“, lacht Edith Sinhart, für die der Vormittag mehr als gelungen war. Das Rahmenprogramm gestaltete die Langwedeler Blaskapelle, die Liedertafel steuerte norddeutsches Liedgut bei, während die Grundschüler sich selbst an afrikanisches und exotisches musikalisches Material hielten.

Im Vorwege des Keniamarkts hatten Edith Sinhart und Maike Mittelstädt gemeinsam mit Schülern der vierten Klasse über das Kenia-Projekt gesprochen und waren auf großes Interesse bei den Kindern gestoßen. „Für die Kinder ist vieles unvorstellbar, etwa, dass Strom und fließendes Wasser für die kenianischen Kinder ein echtes Luxusgut sind“, erzählt Maike Mittelstädt. „Die Kinder hat das alles wirklich interessiert und sie haben mucksmäuschenstill gelauscht und viele Fragen gestellt“, freute sich auch Edith Sinhart darüber, dass nicht zuletzt dank des jährlichen Herbstmarkts so viele Langwedeler das Anliegen des Keniavereins mittragen und unterstützen.

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erstellt am 04.Okt.2013 | 12:02 Uhr

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