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Kommunalpolitik : Gemeindehaus wird vergrößert

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Das Gemeindehaus soll vergrößert und energetisch saniert werden. Außerdem müssen die Klärteiche entschlammt werden. Dafür sollen Angebote eingeholt werden.

shz.de von
erstellt am 27.Aug.2013 | 10:41 Uhr

Die Gemeindevertretung hatte in ihrer ersten Sitzung nach der Premiere eine umfangreiche Tagesordnung zu bearbeiten. Schwerpunkte waren die Sanierung des Gemeindeshauses und die Entschlammung der Klärteiche.

Das Gemeindehaus soll erweitert und energetisch saniert werden. Der Versammlungsraum wird vergrößert um den Platz, auf dem bisher die Feuerwehr ihr Fahrzeug und Geräte untergebracht hatte. Dafür wird ein Anbau (25 mal sieben Meter) geplant, wo neben dem Feuerwehrfahrzeug auch Abstellfläche für die Vereine und die Feuerwehr vorgesehen sind.

Der bisherige Wunsch der Gemeinde, auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage zu installieren, wurde auf einstimmigen Beschluss der Vertretung verworfen. Bürgermeister Volker Langholz legte eine Kosten-/Nutzenrechnung vor, bei der sich ein erhebliches Minus in der Bilanz abzeichnete. Die erste Kostenschätzung für eine energetische Dachsanierung sieht 435 500 Euro vor.

Die Finanzierung kann nicht vor Jahresende geklärt werden. Die Umstellung der Buchführung auf das Doppik-System erfordert eine Bewertung aller Vermögenswerte einer Gemeinde und diese liegt noch nicht vor. Die Förderanträge sind gestellt.

Das Klärwerk müsse dringend saniert werden, erklärte der Bürgermeister. Die Messungen hätten ergeben, dass zwei von vier Klärteichen umgehend entschlammt werden müssten, um einen reibungslosen Ablauf in den Klärteichen zu gewährleisten. Dabei gehe es um mehr als 1 000 Kubikmeter Klärschlamm. Langholz schätzte die Kosten für die Räumung von zwei Teichen auf rund 100 000 Euro. Die Gemeindevertretung beschloss, die „Abwasser Kropp“ mit der Erstellung eines Leistungsverzeichnisses für die Entschlammung zu beauftragen. Damit sollen bei vier Firmen Angebote eingeholt werden.

Die Tetenhusener Feuerwehr hatte einen Antrag gestellt, eine eigene Jugendfeuerwehr zu gründen und dafür einen Haushaltstitel im Finanzhaushalt der Gemeinde einzurichten. Wehrführer Hoffmann erläuterte den Antrag. Seit einem Jahr werden 15 Kinder in Tetenhusen ausgebildet, weil es wegen Terminüberschneidungen nicht möglich war, den Schulungstermin am Freitagabend in Kropp wahrzunehmen. Die Gemeindevertretung entsprach diesem Wunsch.

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